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Krzysztof Miller – durch das Auge eines Kriegsfotografen

Demonstration der Opposition nach den Parlamentswahlen, Baku, Aserbaidschan

Das polnische Institut zeigt eine bemerkenswerte Ausstellung des vor vier Jahren durch Selbstmord verstorbenen Kriegsfotografen Krzysztof Miller.

„Ich konzentrierte mich auf den Menschen, seine Emotionen, Freuden und Ängste. Auf das, was er tut. Ich habe die Tragödie der Zivilbevölkerung dokumentiert. Deshalb denke ich, dass meine Fotografie, obwohl sie als Kriegsfotografie angesehen wird, in Wirklichkeit eine pazifistische Fotografie ist“, so blickte Krzysztof Miller auf seine Arbeit selbst zurück.

Krzysztof Miller reiste zu zahlreichen Kriegsschauplätzen der Welt. Er war in Bosnien, in Ruanda, im Kongo, Irak, Südsudan, im türkischen Kurdistan, und Kambodscha.

Die derzeitige Ausstellung im polnischen Institut Berlin zeigt Fotos von Großveranstaltungen in Europa bis zum Jahr 2011. Der Fotograf besuchte Demonstrationen, Sportveranstaltungen, Musikfestivals und Beerdigungen. Er hielt die bewegenden Augenblicke dieser Ereignisse in seinen Bilder fest und schaffte eine visuelle Dokumentation, die in die tiefsten Bereiche der menschlichen Seele zu blicken wagt.


01. Oktober bis 23. Dezember 2020
Krzysztof Miller: Die Masse
Fotografieausstellung, kuratiert von Joanna Kinowska

Öffnungszeiten: Di–Fr 11:00–18:00 Uhr. Eintritt: frei
Bitte Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!

Polnisches Institut Berlin | Burgstr. 27 | 10178 Berlin

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