Mittwoch, 29. April 2026
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Public-Media: Pressefreiheit & intellektuelle Souveränität im Journalismus sichern

SmartCity-Audit

Von Michael Springer

Pressefreiheit — vor allem im Lokaljournalismus — setzt intellektuelle Souveränität der Journalisten und der dauerbeobachtenden Lokaljournalisten voraus. Public Media erhöhen die Anforderungen, erweitern aber zugleich die demokratischen und wirtschaftlichen Chancen, weil „stadtrechtsfähige“ offene und zugleich „marktplatzfähige“ Medien entstehen. — Der systemische Vorteil: ohne Abo-Paywalls & Leser-Logins können allgemein verbindliche und auch rechtsgültige Informationen verteilt werden. Vor allem aber können alle Innovationen, Technologien und Dienste für alle Menschen in der Stadt sichtbar angezeigt und je nach Preisen und Gebühren zugänglich gemacht werden.
Inklusion, Fairness und planbare übersichtliche Verhältnisse können geschaffen werden, wobei die Medienfreiheiten und Medienvielfalt erhalten und verhandelbar erweitert werden.

Mit dem offenen Konzept von „Anzeigio — Anzeigen mit intelligenten Optionen“ entsteht ein in allen Aspekten tarifierbares und dabei auch kommunal verhandelbares Mediensystem, das unser arbeitsteiliges Wirtschafts- und Sozialsystem mit gemischten Betriebsformen erhält und lokal und kommunal gestaltbar, verhandelbar und gut regierbar macht. Vorbild sind „Yachtclub-Organisationen“ mit individuellen und demokratischen Gestaltungsfreiheiten, in denen jeder Bürger große Freiheitsgrade hat. Ganz im Sinne unseres Grundgesetzes.

Für die Überlebensfähigkeit und Resilienz unserer der freiheitlichen Verfassungsdemokratie sind Rechtskonformität, Übersicht und Planbarkeit wichtige Voraussetzungen. Ökonomisch muss die Wertschöpfung in der Stadt gesteigert werden können — es ist die wichtigste Voraussetzung für eine gelingende Urbanisierung und eine nachhaltige Entwicklung.

Public Media bringen als neue Mediengattung auch neue „mediale und digitale Bürgerrechte“, die „Publizieren in Medienformaten“ für Autoren, Journalisten & Creators (w/d/m) demokratisieren. Alle Branchen der Wirtschaft, alle Berufe und vor allem die Branchen der Kreativ- und Kulturwirtschaft, incl. der Künste, werden ihre Wertschöpfung verbessern können.

Dabei entsteht die Pflicht, alle Menschen mit gleichen Rechten auch gleich und gültig zu informieren! — Dem arbeiten derzeit Verlegerverbände, Großverlage, digitale Plattformen und auch der Bundespräsident entgegen — weil sie den volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen und neue Prosperitätsentwicklung „noch“ ausblenden.

Pressefreiheit ist die Freiheit des Journalisten, frei und unabhängig zu sagen „Was ist, was kommt und was wird — und was rechtskonform und was notwendig ist!“ — Unabdingbar sind Klarheit, Wahrheit und Evidenz für einen verantwortungsvollen Journalismus, der aufklärt und Diskurse und auch Dispute in Gang hält und moderieren kann.
Pressefreiheit trägt auch die Äußerungs- und Entfaltungsfreiheiten der offenen Stadtgesellschaft und ist Voraussetzung für alle künstlerischen und wirtschaftlichen Entfaltungsfreiheiten.

Public Media und Public Markets werden alle die Gestaltungsfreiheiten vergrößern, mehr Wertschöpfung und mehr planbaren Lebenserwerb und mehr Weltoffenheit ermöglichen.

Public Media ermöglichen auch, erstmals Inklusion und Gleichstellung in der Medienlandschaft, die auch mit weitreichenden neuen Innovationen, mit intelligenten, fairen und sozialen Mitteln zu verwirklichen sind. Die neue DIN EN ISO 53800:2025-05 – Entwurf, „Leitfaden für die Förderung und Umsetzung der Geschlechtergleichstellung und das Empowerment von Frauen“, wird daher schon bald in das neue Redaktionsstatut integriert.

Public Media-Audit: Funktionales Listing & De-Listing

In Berlin ist der Medienmarkt verzerrt. Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk RBB arbeitet mit 84% seines Jahresbudgets vorwiegend mit Verwaltungskosten und hat 2025 245 Mitarbeitende freigesetzt. Davon viele aus der Berliner Redaktion.
Das Land Berlin hat eine ambitionierte Digitalisierungsstrategie und das größte europäische Stadtportal berlin.de — aber einen technischen Betreiber, der mit Not- und Kassenkrediten in Gang gehalten wird.

Das ITDZ Berlin ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die zudem durch politische Entscheidungen in einer langjährigen Beschaffungspolitik gebunden ist, die die digitale Souveränität in Frage stellt. Während aktuell 50 Millionen Nutzer von Microsoft Windows zu Linux und Open Source wechseln, ist das Land Berlin an über 90.000 Windows-Personalcomputer und den inzwischen veralteten Co-Pilot gebunden.

Dazu entfaltet sich ein weltweiter Boom mit unüberschaubaren Systemen mit künstlicher Intelligenz, die die intellektuelle Souveränität des Individuums, des Autors und Journalisten in Frage stellen. Im Journalismus und Lokaljournalismus kann dies nur integriert, syntegriert und kritisch verarbeitet werden, wenn es volle Kostendeckung für den hoch anspruchsvoll belasteten „dauerbeobachtenden Journalisten“ gibt.
Bevor der „SmartCity-Bluebook-Process“ läuft, müssen die Voraussetzungen dafür „durchgesetzt“ werden.

Public-Media-Audit nennt sich der Prüf-Prozess. Das „Funktionale Listing & De-Listing“ von Themen, Rubriken und Themenbereichen sind die extremen Arbeitsschritte, um die Kosten, Personalkosten und Ressourcen in der Redaktion steuerbar zu halten. Es wird dabei geprüft:

  • ob sich Selbstkosten-Konditionen nach VO Pr 30/53 halten und erwirtschaften lassen,
  • ob eine betriebswirtschaftliche Vollkalkulation notwendig ist, um Journalisten (w/d/m) als lokale Dauerbeobachter und Redaktionsmitarbeitende zu beschäftigen.
  • ob sich mildtätige, gemeinnützige und wohlfahrtsstaatliche Leistungstarife anwenden lassen.
  • welche digital-medialen Konventionen und der Datenschutz kostenwirksam sind.
  • ob medienpolitische und verhaltensökonomische Praktiken Kostenwirksamkeit entfalten.
  • ob journalistische Leistungen im Preiskorridor von 3,89 €/Einwohner/Jahr haltbar sind.
  • ob eine volkswirtschaftlich sinnvolle Internalisierung in die Berliner Realwirtschaft möglich ist.
  • ob im Sinne des Artikel 104 GG Zuschüsse des Bundes und aus dem Hauptstadtfinanzierungsvertrag beansprucht werden müssen.
  • ob im Sinne des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV-Vertrag) Zuschüsse der Europäischen Medienregulierungspolitik erforderlich sind.
  • ob marktbeherrschende Plattformunternehmen für die Basisabsicherung von lokalen und kommunalen und nationalen Journalismus eintreten müssen (mindestens 3,89 €/Einwohner/Jahr).

Das „Funktionale Listing & De-Listing“ wird ab dem Stichdatum 1. Mai 2026 eingeführt. Es wird aufgrund von Erfahrungswerten aus 12 Jahren zu Ursachen den „Lokalpresse-Sterbens“ aufgrund von Mikrodaten, Datenanalysen, Meta-Datenanalysen und auf Basis phänomenologischer Erkenntnisse zu Lobby- und Marktabsprachen und wettbewerbswidrigen Verhalten eingeführt.
Und es wird auch wegen wirtschaftlicher und politischer Diskriminierung eingeführt, die in Folge von Korrumpierung des demokratischen Systems „eingerissen“ und zu Gewohnheitsverhalten geworden sind.

Funktionales Listing & De-Listing

Das „funktionale De-Listing“ sorgt für eine Entscheidungs-Situation: werden Public Media, Journalismus und Lokaljournalismus in Berlin durch Hyperscaler, Rechenzentren und Plattformökonomien finanziert? — Oder wird ein Zukunftspfad beschritten, der auf humanen „Touchpoint-Ökonomien“ und humaner kreatíver und sozialer Arbeit basiert und medienpolitisch, kommunal und demokratisch steuerbar wird?


Funktionales De-Listing ab 1. Mai 2025

  • alle Handelskonzerne und Brands mit eigenen Kunden-Apps & Retail-Media
  • alle Einkaufszentren in Berlin-Brandenburg und ihre Centermanagements
  • alle politischen Parteien
  • alle 12 Bezirksverordnetenversammlungen und ihre Geschäftsstellen
  • alle Medien-, PR- und Kommunikationsagenturen ohne dedizierte Media-Budgets
  • alle landeseigenen Betriebe der Initiative www.mehrwert-berlin.de
  • alle Stiftungen und bundesweiten Stiftungen ohne dedizierte Media-Budgets
  • alle NGO´s in der Programmförderung „Demokratie leben“
  • alle Fahrgeschäfte und Marktbetreiber ohne Media-Budgets.
  • alle Initiativen & Bürgerinitiativen und beauftragte Agenturen (meinberlin.de).

Das Anzeigensystem und Redaktionssystem „anzeigio“ wird ab heute 17:00 Uhr in einen „weichen“ Wartungsmodus versetzt. E-Mail-Funktionen sind dabei unbeeinträchtigt und laufen weiter.
Der ReLaunch wird von einem Entwicklerteam in Norddeutschland übernommen, das den universellen „SmartCity-Bluebook-Process“ umsetzt und für eine „Europäisierung“ und eine dedizierte unabhängige Open-Source-Finanzierung von Lokaljournalismus nach europäischen Regeln vorbereitet.

Funktionales Listing und neue Media-Konditionen ab 2. Mai 2026

Für alle vom De-Listing betroffenen Akteure werden adaptive neue und individuell gestaltbare Mediakonditionen angeboten. Um Zukunftsoffenheit und Technologieoffenheit zu wahren, und um Supereffizienzen und 17 Nachhaltigkeitsziele wahren zu können, müssen künftig echtzeitfähige Informationssysteme integriert werden können (Ads, Touchpoints, Public-AI-Agents, Newsfeeds und
Public-Apps). Die Media-Konditionen werden dabei nach Kennwerten, Richtsätzen und Tarifen planbar gestaltet. Aktuell sind Redaktionsstundensätze von 179,80 €/Stunde für Selbstkostensätze nach VO PR 30/53 für diskriminierungsfreie journalistische Arbeit ermittelt worden.


Internationale Zeitung & „Smart Citizenship“

Ab 1. Mai 2026 startet die internationale Zeitung aus Berlin, die offene Systeme, Open Source und „offen dienende IKT-Systeme“ und rechtewahrende Technologien präsentieren und fördern wird. In Berlin, der „Stadt der Freiheit und der Entfaltungsfreiheiten“ entsteht damit ein Medienangebot, das weltweit fair, inklusiv und offen adaptiert und per CC BY-SA 4.0 in Kooperationen weiter entwickelt werden kann. Eine im Jahr 2019 entwickelte Idee kann damit im Lokaljournalismus skaliert und verwirklicht werden:

»Wir wollen mehr Freiheit, Vertrauen, mehr Dialog und Demokratie und soziale, finanzielle und technologische Synergien wagen!«


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