Montag, 04. März 2024
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Mitte und Pankow forcieren den Solarausbau mit 170 Solaranlagen

Solaranlage auf der Grundschule am Brandenburger Tor

Die beiden Bezirke Mitte und Pankow haben insgesamt 170 Solaranlagen für ihre bezirkseigenen Gebäude bei den Berliner Stadtwerken geordert. Installiert wird damit eine Gesamtleistung von 10 Megawatt (MW), die bis 2028 installiert werden.

Stadtwerke und Bezirke vereinbaren paketweisen Ausbau bis 2028

In Mitte sollen insgesamt 100 Gebäude neue Solaranlagen bekommen, davon 16 bis Ende des Jah-
res; in Pankow sind es 70, von denen sieben bis Ende 2024 entstehen.
Die Berliner Stadtwerke investieren in die Anlagen und die Bezirke nutzen den erzeugten Sonnenstrom für die Gebäude, wobei Strom-Überschüsse bilanziell auch für andere öffentliche Gebäude nutzbar sind. Die paketweise und standardisierte Abwicklung dieser Aufträge bringt Zeit- und Kostenvorteile.

Berlin wird Solarstadt

„Wir unterstützen mit unseren Dienstleistungen die Bezirke bei der Umsetzung des Berliner Klima-
schutz- und Energiewendegesetzes auf dem Weg zur Klimaneutralität“
, sagte Dr.-Ing. Kerstin
Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke. Gemeinsam mit den Energie- und Gebäudespe-
zialisten der Bezirke, die sich mit den jüngst geschlossenen Absichtserklärungen Kapazitäten der
Berliner Stadtwerke sichern, würden die kommunalen Immobilien auf ihre Eignung geprüft und die
Bauten mit den bezirklichen Planungen abgestimmt.

„Mit sieben neuen Photovoltaikanlagen allein 2024 leisten wir einen großen Beitrag zu mehr Klima-
schutz in dieser Stadt“
, erklärte Pankows Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch. Zuletzt hatte
der Bezirk 2021 das „Pankow-Paket“ für 24 Objekte mit einer Leistung von ca. 930 kW mit den
Berliner Stadtwerken vereinbart. Das entspricht einer Fläche von ca. 7.430 m². Die hochwertigen
Anlagen haben eine Lebensdauer von 30 Jahren und tragen nachhaltig zur CO2-Vermeidung bei.

„Der Bezirk Mitte freut sich auf den Ausbau vieler weiterer Solaranlagen durch die Berliner Stadt-
werke“
, sagte Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Facility Management. „Es
kommt darauf an, alle Dachflächenpotenziale – auch die der bezirklichen Immobilien – zu nutzen,
um Berlin zu einer Solarstadt zu machen!“

Solaranlage auf der Georg-Zacharias-Grundschule
Solaranlage auf der Georg-Zacharias-Grundschule in Pankow; © Berliner Stadtwerke

Acht Berliner Bezirke haben schon Solar-Rahmenverträge

Acht Berliner Bezirke haben bereits ähnliche Solar-Verträge über zusammen 29 MW mit den Berliner Stadtwerken abgeschlossen.
Ähnliche Rahmenverträge über zusammen 402 bis 2028 zu bauende Solaranlagen mit einer Ge-
samtleistung von rund 29 MW gibt es seit 2021 bzw. 2022 bereits mit den Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Steglitz-Zehlendorf, Reinickendorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln, Treptow-Köpenick und Spandau.

Ein weiterer Kontrakt wird gegenwärtig mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg vorbereitet.

Weitere Informationen:

www.berlinerstadtwerke.de