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Polizeibericht vom 04.06.2019

Polizei Berlin

04.06.2019 | Wedding: Mann rassistisch beleidigt

Wegen einer rassistischen Beleidigung haben Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 35 heute Vormittag einen Mann in Wedding überprüft. Kurz nach 11 Uhr hörte ein Zeuge den Tatverdächtigen im Alter von 52 Jahren an der Glasgower Straße Ecke Schöningstraße, wie er laut „Heil Hitler“ gerufen und kurz darauf einen vorbeigehenden Schwarzen mit den Worten „Neger“ beschimpft haben soll. Alarmierte Polizisten stellten die Personalien des Mannes fest und entließen ihn anschließend. Unbekannt hingegen ist der Mann, der von dem Tatverdächtigen beschimpft worden sein soll. Dieser lief, ohne sich provozieren zu lassen, seines Weges. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen zu dem Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

04.06.2019 | Mitte: Auto geriet in Brand

In Mitte brannte gestern Nachmittag ein Auto. Gegen 17.25 Uhr bemerkten Zeugen in der Joachimstraße einen brennenden Fiat und versuchten zunächst den Brand selbst mit Feuerlöschern zu löschen, was jedoch nicht gelang. Erst die alarmierte Feuerwehr konnte die Flammen stoppen. Menschen wurden nicht verletzt. Die genaue Brandursache ist bisher nicht geklärt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

02.06.2019 | Wedding: Fünf Verletzte bei Unfall

Bei einem Unfall in der vergangenen Nacht in Wedding sind eine Frau und vier Männer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenangaben befuhr ein 20-Jähriger gegen 1.15 Uhr mit einem Mercedes die Seestraße in Richtung BAB 100, soll zunächst an der Sylter Straße und dann an der Straße Dohnagestell rote Ampeln überfahren haben. Dort stieß der 20-Jährige in der Folge mit einer entgegenkommenden, links bei Grün abbiegenden BMW-Fahrerin im Alter von 54 Jahren zusammen. Der Mercedes fuhr dann gegen einen Lichtmast, ein Fußgängerschutzgitter und kam nach einigen Metern zum Stehen. Während der Mercedes-Fahrer, sein 22-jähriger Beifahrer, die BMW-Fahrerin und ihr 55 Jahre alter Ehemann leicht verletzt wurden, musste ein 21-Jähriger, der hinten im Mercedes gesessen hatte, mit Kopf-, Rumpf- und Armverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten kam es am Unfallort zu Sperrungen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat den Unfall in der Nacht aufgenommen.

02.06.2019 | Mitte: Passanten mit Hammer und Schere attackiert – Festnahme

Einsatzkräfte der Bundespolizei haben gestern Abend eine Frau in Mitte festgenommen, die zuvor Passanten mit einem Messer und einer Schere attackiert haben soll. Gegen 19.30 Uhr warteten eine 59-jährige Frau und ihr 56 Jahre alter Lebenspartner im Hauptbahnhof am Europaplatz auf den Fahrstuhl ,als die 32-jährige Tatverdächtige auf die Frau los gegangen und ihr mit einem Hammer gegen den Kopf geschlagen haben soll. Ihr Partner soll nun versucht haben, weitere Angriffe der Frau abzuwehren, woraufhin er ebenfalls von der mutmaßlichen Angreiferin attackiert worden sein soll und am Kopf verletzt wurde. Ein Zeuge im Alter von 38 Jahren eilte zu Hilfe und soll von der Frau durch einen Stich mit der Schere in den Oberkörper verletzt worden sein. Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei überwältigten die Frau und nahmen sie fest. Hierbei erlitt ein Bundespolizist eine Schnittverletzung am Unterarm. Ambulant behandelt werden mussten neben dem Bundespolizisten die 59-jährige Frau und deren Lebenspartner. Der 38-Jährige Zeuge verblieb wegen der erlittenen Stichverletzung stationär in einer Klinik. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 geführt werden. Die Festgenommene soll heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

01.06.2019 | Mitte: Passanten mit Flaschen beworfen – Festnahme von zwei Tatverdächtigen

Eine Gruppe junge Männer hat gestern Abend in Mitte Passanten mit Flaschen beworfen und geschlagen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll eine fünfköpfige Gruppe von Passanten am Fernsehturm in der Panoramastraße eine etwa gleich große Gruppe junger Männer gegen 22 Uhr dabei beobachtet haben, wie sie mit Glasflaschen warfen. Auf ihr Verhalten angesprochen attackierten die jungen Männer die Gruppe, schlugen einem 31-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und traten einen 17-Jährigen in den Rücken, sodass dieser die Treppen hinunterstürzte. Etwa zeitgleich sollen die Tatverdächtigen den 17-Jährigen mit Flaschen beworfen und am Oberkörper getroffen haben. Ein unbekannt gebliebener Mann verständigte eine in unmittelbarer Nähe befindliche Streife der Bundespolizei, die zwei mutmaßliche Schläger im Alter von 17 und 18 Jahren vorübergehend festnahmen. Die übrigen, unverletzt gebliebenen Passanten versuchten vergeblich, den Übergriff der jungen Männer zu verhindern. Die beiden Festgenommenen kamen nach einer Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.

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