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Renaturierung am Plötzensee

Ufervegetation

Ein Teil-Uferbereich des Plötzensees wurde am vergangenen Montag, 6. September 2021, neu bepflanzt, um hier wieder eine naturnahe Vegetation zu etablieren.

Im Bereich des kleinen Spielplatzes am Südostufer war es durch das „Wildbaden“ und die damit verbundene Trittbelastung zu deutlich sichtbaren Erosionsschäden der sensiblen Uferzone gekommen. Die hier lebenden Pflanzen wurden niedergetreten und konnten sich auf dem stark verdichteten Boden nicht wieder neu ansiedeln.

Dass Umwelt- und Naturschutzamtes wurde bei der Bepflanzung durch das Straßen- und Grünflächenamt unterstützt.

Zur Vorbereitung der Renaturierungsmaßnahme mussten zunächst zusätzliche Zäune gesetzt werden. Materialien und Pflanzen sowie logistische und personelle Unterstützung kamen vom Straßen- und Grünflächenamt. Durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Umwelt- und Naturschutzamtes wurden dann am Montag im Rahmen eines Teamprojektes Schilf, Seggen und Binsen (Gräser) in den Uferbereich eingepflanzt.

Einziges Landschaftsschutzgebiet im Bezirk Mitte
Der sich entwickelnde Röhrichtgürtel wird nach und nach wertvolles Refugium für Wasservögel, Libellen, Amphibien und andere Tiere werden. Außerdem trägt der Röhrichtgürtel zur Reinigung und Sauerstoffversorgung des Wassers bei.
2022 werden weiteren Aufwertungsmaßnahmen geprüft, um das einzige Landschaftsschutzgebiet im Bezirk Mitte dauerhaft zu erhalten.

Uferzonen sind zu schonen
Die eingezäunten Uferzonen sind nicht zu betreten, die Neuanpflanzung soll sich ungestört entwickeln können. Zum Baden können das Strandbad Plötzensee oder andere Badegewässer, wie der Flughafensee, gnutzt werden.

ms