Freitag, 06. März 2026
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Warum verarmen die Industrieländer still und leise?

Warum verarmen die Industrieländer?

Von Michael Springer

Wir leben in scheinbar chaotischen und wilden Zeiten! — Es ist schwierig geworden, sich zu orientieren. Eine multipolare Weltordnung entsteht gerade mit rasend schnellen Schritten. Dies sorgt für vielfältige Desorientierung und auch für Fatalismus und Populismus. Wendet sich die Welt zum Besseren? Oder stürzen alle Ökonomien ab?

Vor allem für Mieter und Normalverdiener steigen die Sorgen, denn vom Lohn bleibt immer weniger Netto in der Haushaltskasse. Die Mieten sind in Berlin exorbitant gestiegen. Zugleich steigen die Lebenshaltungskosten, Sozialbeiträge und Gebühren und Abgaben.
Auch Wohngenossenschaften und landeseigene Wohnungsunternehmen stecken in der Kostenfalle. Sie müssen wirtschaftlich bauen und betreiben und sind im Neubau doch auch längst bei Mietpreisen von mehr als 12 €/Quadratmeter und Monat angelangt.

Neu gebaut wird daher viel zu wenig in Berlin, um noch marktwirtschaftliche Preissenkungseffekte auszulösen. Doch die Demografie tickt unaufhörlich weiter und bringt neue Gentrifizierungs- und Seggregationseffekte hervor. „Wussten Sie schon: in Berlin sind innerhalb des S-Bahn-Rings rund 20.000 Kita-Plätze unbesetzt?“ — Familien ziehen an den Stadtrand, suchen verstärkt soziale Wohnungsangebote und meiden bereits auch die Stadt, und ziehen aufs Land. Oder in das Berliner Umland.

Es ist ein fatales Signal, denn Berlin steckt zudem in der Schuldenfalle und ist dabei selbst nicht mehr frei und finanzpolitisch handlungsfähig, um im nachhaltig erforderlichen Umfang neu Sozialwohnungen zu bauen.
Offensichtlich stimmt etwas mit dem Gesamtsystem im Euro-Raum nicht! Es gibt eine langsam aber stetig veränderliche Matrix, die zur Verarmung der unteren Einkommensgruppen führt.

Es gibt einen großen ökonomischen Zyklus, in dem sich alle europäischen Staaten befinden, der auch die Städtebaupolitik, Wohnungspolitik und Kommunalfinanzen betrifft.

Das Land Berlin ist als hoch verschuldetes Gemeinwesen innerhalb eines hoch verschuldeten Staates in besonderer Weise in diesem Zyklus gefangen: Schuldenabbau gelingt nur, wenn sich volkswirtschaftliche Wertschöpfung steigern lässt. Und wenn landeseigene Grundstücke verkauft und wertsteigernd genutzt werden, um mehr Steuereinnahmen und Tilgungsraten zu erzielen.
Die Debatte um die Nachverdichtung in landeseigenen Wohnsiedlungen muss vor dem Hintergrund der aufgebauten Schuldenproblematik gesehen werden. Auch die Debatte um die Vergesellschaftung ist mit der übergeordneten Verschuldung des Landes Berlin verknüpft.

Wie Enteignung wirklich funktioniert

Dieser große Zyklus der Ökonomie ist nur schwer zu verstehen, weil er leise abläuft. Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande, Schweden – einige der wohlhabendsten Länder der Welt erleben diese eine schleichende Veränderung:

  • .Auf dem Papier wächst das Einkommen — in der Realität schrumpft die Kaufkraft.
  • Mieten steigen — Energie wird teurer.
  • Lebensmittel kosten mehr — Versicherungen, Bildung, Handwerkerleistungen.

Alle Kosten und Lebenshaltungskosten ziehen an. — Und genau hier beginnt die stille Verarmung: steigende Gehälter bedeuten nicht automatisch mehr Wohlstand. Preisentwicklung, Zinsen und Inflation bilden einen systemischen Zusammenhang, der nur durch finanzpolitischen Druck steuerbar bleibt.
Im nachfolgenden Video wird gezeigt, wie finanzielle Repression als staatliche Strategie funktioniert. Und welche Rolle der Euro und die Europäische Zentralbank spielen. Es wird gezeigt, warum negative Realzinsen Vermögen systematisch umverteilen. Und wer in diesem System verliert – und wer gewinnt!

In dem hier vorgestellten YouTube-Video Warum verarmen die Industrieländer still und leise? wird erklärt, warum sich Wohlstand zunehmend von Sparern zu den Vermögensbesitzern verschiebt. Die stille Verarmung ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis politischer und monetärer Entscheidungen, die über Jahrzehnte hinweg getroffen wurden.

Was wenn alle Nationen verschuldet sind?

Die USA ist mit weit über 38 Billionen Dollar verschuldet. Japan mit über 10 Billionen. Europa, China, nahezu jedes Land der Welt hat gigantische Schulden.
Wer ist der Gläubiger? Wer bekommt die Zinsen? Wer kontrolliert das System? Im nächsten YouTube-Video wird das moderne Staatsschulden-System analysiert. – Es entstand in seiner historischen Geburtsstunde bei der Bank of England im Jahr 1694. Und setzte sich fort, bis zur heutigen Rolle der Federal Reserve in USA.

Siehe YouTube-Video: Wenn alle Nationen verschuldet sind, wem schulden sie das Geld dann?

Das System bricht gerade unter unser aller Augen, eine multipolare Weltordnung entwickelt sich. Es ist noch ungewiss, wohin die Entwicklung geht! *

Weitere Informationen

Der YouTube-Kanal „BankenHistorike und Money & People“ mit den aktuellen Videos
„Warum verarmen die Industrieländer still und leise?“ und „Wenn alle Nationen verschuldet sind, wem schulden sie das Geld dann? wurden automatisch mit KI-Agenten produziert.
Dahinter stehen langjährig erfahrene Analysten wie das Pseudonym „Jonas“, die ihre Kenntnisse auf YouTube weiter geben. Jedoch ist die Herausgeberschaft der verlinkten YouTube-Kanäle unklar. Die Inhalte werden jedoch als glaubwürdig eingeschätzt. Das Ziel dieser Informationen ist noch nicht klar, aber es gibt eine Vermutung, über einen großen systemischen Langfrist-Zusammenhang, der weltweit alle Volkswirtschaften betrifft.

DESINFORMATION? INFORMATION! — Täglich werden über 70.000 neue Videos weltweit veröffentlicht. Dafür reicht die Zahl der prüfenden Journalisten nicht aus, um Videoherausgeberschaft zu verifzieren. Mit diesem Beitrag wird das Problem offenbart. Ein Hinweis und eine Beschwerde an die Medienanstalten und die Bundesnetzagentur wird vorbereitet. Es ist die größte Quelle von Desinformation und nicht mit der auf humane Recherche gegründeten Presse- und Informationsfreiheit vereinbar. Auf YouTube werden Videos ohne klare und offen lesbare Impressum-Informationen veröffentlicht. Diese müssen auch ohne ein Google-Konto einsehbar sein. m/s


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*) Langfristdenken über Europas Zukunft ist der Denkansatz! Siehe: Europas Zukunft: „Fit for 2833?“