Es geht um Kunst, und um die Künstlerinnen und Künstler in der Kulturstadt Berlin. Volkswirtschaftlich betrachtet sind sie eine Randgruppe. Kreativwirtschaftlich sind sie aber sehr bedeutend: in der humanen Stadt entstehen ihren Ideen, Visionen, Kritiken, ihre neurodiversen und interkulturellen Disruptionen und Kreationen aus Erfahrung, Arbeit, Werken und Erschaffen.
Das geschieht nicht im luftleeren Raum: Ateliers und Präsentationsflächen werden benötigt, und dazu auskömmlicher Lebensunterhalt und die wohl wichtigste Kraftquelle: Aufmerksamkeit!
Aufmerksamkeit entsteht im Metropolenraum Berlin-Brandenburg allerdings nicht von allein. Ohne Kunstkritik fehlt auch die Würdigung künstlerischer und menschlicher Positionen. Marketing, Branding und Selbstmarketing und Institutionen stellen sich inzwischen vor die Künstler:innen und ihre Werke.
Textmeldungen, Vierzeiler und Presseankündigungen versinken in einer ungeheuren Nachrichtenvielfalt, die sich hinter Newslettern, Abo-Paywalls und Social Media entfaltet. Kunst & Kunstkritik erreichen ein demografisch schwindendes Publikum. Kunst gerät in Berlin in Not. — Es geht dabei um „die Wurst!“
Siehe: Zeitgenössische Kunstkritik in der Pankower Allgemeine Zeitung.
