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Amazon-Prime mit über 17,3 Mio. zufriedenen Abonnenten

Amazon-Primedays

Der Studie des Handelsforschungsinstituts IFH „Gatekeeper Amazon“ zufolge kaufen 94 Prozent aller deutschen Onlineshopper bei Amazon.de ein, rund 17,3 Millionen sind bei Amazon Prime. Bei insgesamt 41 Millionen Haushalten in Deutschland wird inzwischen fast die Hälfte aller Bundesbürger als Kunde erreich. Aktuell sind es 34,4 Millionen Menschen.
Amazon ist inzwischen für viele Konsumenten unverzichtbar. Auf die Frage, was sie bereit wären zu zahlen, nur um weiterhin die Plattform nutzen zu können, nannten die Probanden der IFH-Studie im Schnitt eine monatliche Gebühr zwischen 7 und 11 Euro. Prime-Kunden, die mehr als 50 Prozent ihrer Einkäufe über Amazon erledigen, hielten sogar eine Gebühr von 12 Euro für noch vertretbar.
Amazon-Kunden kauften auch eher mehr, als sie eigentlich gekäuft hätten – weil es so bequem ist. Für andere Händler, stationär wie online, ist es schwer, dagegen noch anzukommen. 34,4 Millionen Menschen, vom Baby bis zum Senioren, kaufen inzwischen bei Amazon ein oder es wird für sie eingekauft. Die Erfahrung mit Prime-Kunden zeigt: sie decken in Zukunft wohl nahezu vollständig ihren Bedarf bei Amazon. Prime-Kunden gelten für den stationären Handel als komplett verloren. Dieser Trend aus USA ist über kurz oder lang auch in Deutschland zu erwarten.

Chancen des stationären Einzelhandels in Berlin

Der stationäre Einzelhandel hat in Berlin weiterhin hohe Chancen, weil Städtetouristen und Kongressgäste die Stadt besuchen. Erlebnis- und Aufenthaltsqualitäten bestimmen Attraktivität und Kundenfrequenz. Allerdings ist ein aktives Geschäftsstraßen- und Centermanagement gefordert, das über den Kiez hinaus berlinweites Marketing betreibt.

Zum aktiven Geschäftsstraßen- und Center-Management gehört auch Systemdenken, und die Schaffung von Standort-Synergien. Vorstände von Standortgemeinschaften und Center-Manager müssen kreativer werden, und sich fragen, ob sie den Amazon-Prime-Days und dem Black-Friday etwas gezielt entgegen setzen können?

Auch die Frage muss gestellt werden: sind Amazon, Otto und Zalando schon an den Kosten der Weihnachtsbeleuchtung beteiligt? Oder soll das Geld besser für Online-Marketing und Dekoration von leeren Läden eingesetzt werden? Eine Aufgabe, die auch der Einzelhandelsverband mit seinen Vorständen klären sollte.


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