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Polizeibericht vom 24.09.2019

Polizei Berlin

24.09.2019 | Mitte: Fußgängerin stürzt über E-Scooter – schwer verletzt

Gestern Abend erlitt eine Frau in Mitte schwere Verletzungen, als sie über einen E-Scooter stürzte. Die 75-Jährige stolperte gegen 21.15 Uhr beim Überqueren des Gehweges der Schumannstraße über einen dort liegenden E-Scooter und fiel auf die Straße. Aufgrund der schweren Verletzungen an den Armen musste sie durch Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus zur stationären Behandlungen transportiert werden. Die Polizei nahm eine Verkehrsunfallanzeige auf.

23.09.2019 | Wedding: Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund

Unbekannte beschädigten ein im Rohbau befindliches Wohnhaus in Wedding. Heute Morgen alarmierte ein Bauarbeiter die Polizei zur Genter Straße, nachdem er gegen 7.30 Uhr einen großen Schriftzug in schwarzer Sprühfarbe an der Fassade und einen erheblichen Wasserschaden in den Kellerräumen feststellte. Baumaschinen und Werkzeuge wurden durch eindringendes Wasser beschädigt. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

22.09.2019 | Mitte: Versuchte Brandstiftung

Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Mitte kam es am vergangenen Freitag zu einer versuchten Brandstiftung. Eine Mitarbeiterin des Gebäudes in der Invalidenstraße entdeckte gegen 22.15 Uhr vier Flaschen, die nach ersten Ermittlungen mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte waren. Scheinbar hatten Unbekannte versucht, diese in Brand zu setzen, was jedoch nicht gelungen war. Schaden am Gebäude entstand nicht und es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

22.09.2019 | Mitte: Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Demonstrationen

Mit rund 800 Polizistinnen und Polizisten war die Polizei Berlin gestern anlässlich einer Vielzahl von Demonstrationen im Einsatz.

Sowohl eine von 14.15 Uhr bis 17.20 Uhr stattfindende Fahrradkreisfahrt, als auch eine von 13.50 Uhr bis 22.15 Uhr stattfindende Demonstration unter dem Motto „Weltfriedenstag“ verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Gegen 13 Uhr begann am Platz der Republik eine Demonstration unter dem Motto „Marsch für das Leben“. An dieser Demonstration beteiligten sich bis zum Ende Personen im unteren vierstelligen Bereich. Auch an den sieben, angemeldeten Gegenversammlungen beteiligten sich insgesamt Demonstrierende im unteren vierstelligen Bereich. Diese Kundgebungen verliefen störungsfrei.

Von Beginn an kam es während der Demonstration „Marsch für das Leben“ immer wieder zu Störaktionen. Unter anderem musste die Polizei gegen 13.35 Uhr vier Frauen von der Bühne führen, weil diese von dort aus störend auf die Demonstration eingewirkt und hierbei auch ein Laptop eines Bühnentechnikers beschädigt hatten. Noch bevor sich der Aufzug gegen 14.30 Uhr in Bewegung setzte, wurde außerdem von Gegnerinnen und Gegnern der Demonstration vor der Bühne ein Transparent entrollt. Während des Aufzuges kam es dann immer wieder zu Störaktionen, bei denen Personen versuchten, auf die Teilnehmenden einzuwirken und die Demonstration durch Sitzblockaden zum Anhalten zwangen. Im Rahmen dieser Sitzblockaden mussten die eingesetzten Polizeikräfte mehrfach unmittelbaren Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt einsetzen und Blockierende wegtragen. Zudem wurden die Blockadeaktionen zur Beweissicherung gefilmt und Identitätsfeststellungen durchgeführt. Auch an den eingerichteten Absperrungen versuchten zahlreiche Gegnerinnen und Gegner des Aufzuges immer wieder diese zu durchdringen, um an den Aufzug zu gelangen und ihn zu stören. Auch hier setzten die Polizeikräfte teilweise einfache körperliche Gewalt, unter anderem in Form von Wegdrängen ein, um die Störenden daran zu hindern. Auf Wunsch des Veranstalters des Aufzugs „Marsch für das Leben“ wurde die Wegstrecke schließlich gekürzt, so dass dieser gegen 17 Uhr wieder am Platz der Republik eintraf. Insgesamt kam es im Zuge der Störaktionen zu rund 140 Freiheitsbeschränkungen und Freiheitsentziehungen und die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten fertigten elf Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Sachbeschädigungen.

ms
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