Mittwoch, 24. Juli 2024
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Digitalisierung: Bundespräsident ohne MediaBudget systemisch aus der Lokalpresse ausgesperrt!

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Von Michael Springer

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist medienökonomisch in der Berlin-Mitte Zeitung ausgesperrt! — Das Bürgerfest unter dem Motto „Im WIR verbunden“ wurde daher redaktionell weder angekündigt, noch publizistisch behandelt.

Die Gründe sind komplex! — Vereinfacht: Ehrenamts-Initiativen schalten keine Anzeigen, mit denen Journalismus und Lokaljournalismus finanziert werden können!

Die tieferen Gründe sind medienökonomisch und technologisch angelegt:

  • Klickwerbung lohnt erst ab 12 Mio. Lesereichweiten, die Systemkosten sind zu hoch.
  • die Ertragssituation ist zu volatil, um dauerbeobachtenden Journalismus zu tragen.
  • Regelungsdichte und Nachrichtendichte erfordern viel Personalaufwand.

Die Digitalisierung und Plattformisierung der Medien und eine politisch gesteuerte staatliche Förderpraxis sorgen zudem für ein „Decoupling“ zwischen Politikern und unabhängiger Lokalpresse!

Nicht nur der Bundespräsident, auch Bundestag und Bundesregierung haben es verabsäumt, die Konsequenzen der Datenschutznovellierungen der Europäischen Union auf den systemrelevanten Journalismus zu bedenken und absichernde Regulierungen zu schaffen.

Vor allem wird völlig unterschätzt, wie „systemrelevant“ ein auf Dauerbeobachtung ausgerichteter Lokaljournalismus sein kann, der alle Leser im Einzugsbereich erreicht!

Ein Blick in die USA sollte genügen: dort sind tausende Quadratkilometer „Lokalzeitungswüsten“ entstanden, in denen das US-amerikanische Wirtschafts- und Kulturmodell durch Rabulistik, Radikalisierung, Populismus und „Trumpismus“ dekonstruiert wird.

Auch in Deutschland gibt es diese Tendenzen! — Erstmals bei der Berliner Wiederholungswahlen haben einzelne Parteien erfahren, wie leicht der Pfad vom Lokalzeitungssterben zum „Parteien-Sterben“ auswachsen kann. — So hat sich etwa die Partei DIE LINKE in Berlin praktisch „selbst de-plattformisiert,“ weil sie sich seit 11 Jahren weigert, Lokaljournalismus lokal zu finanzieren!

SPD und Bündnis 90/Grüne verantworten zudem eine Medienpolitik, die Lokalpresse systematisch von staatlichen Pressefinanzierungen ausschließt, und Fördermittel für „Demokratie leben“ nur an Vereine und Initiativen ausschüttet. — Das weltweit größte Inklusionsprojekt für 4 Mio. Einwohner in Berlin kann so nicht die Vielfalt und Diversität der Zivilgesellschaft publizistisch bearbeiten und kenntlich machen!

Öffentliche soziale Verantwortung (Public Social Responsibility) kann auf diese Weise nicht mehr durch unabhängigen Lokaljournalismus kenntlich gemacht werden! Berlin ist in zwei Welten geteilt:

Public Social Responsibility wird durch Lokalpresse gesichert
Lokalpresse sichert Public Social Responsibility: Freie soziale und inklusive Marktwirtschaft – oder staatliche Antrags- und Förderökonomien? Grafik: Pixabay, Michael Springer

Der Rebound-Effekt wird offenbar: Kommunalpolitik kostet nun mindestens 132,– €/Redaktionsstunde für den Einsatz dauerbeobachtender Lokaljournalisten, die alle Bürger im Offenen Internet ansprechen können!
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist vorerst noch weiter lokaljournalistisch ausgesperrt, und muss ggf. auf staatlich finanzierte „Selfies“ und Berichte der große Medienkonzerne und Öffentlich-rechtlichen Medien zurückgreifen! — Die Medienpolitik muss sich nun ändern! Die Redaktion hält weiter geraden Kurs: „Cursum nullius cuius quam causa tardamus – Wir ändern unseren Kurs aus gar keinem Grunde.“

Digitale Souveränität des EU-Wirtschafts- & Kulturmodells

Ein radikales, zeitgemäßes und modernes Konzept digitaler Lokalmedien wird trotz umfassender Hürden und Schwierigkeiten und vieler versteckter Absprachen und Lobby-Hindernisse umgesetzt:

  • Einfach.SmartCity.Machen: Berlin! – Keine Leser-Logins. Keine Leser-Abo-Paywalls.
  • Eine Medienebene für alle Citizens & Gäste Berlins!
  • Offene Redaktionelle Gesellschaft – jeder „Citizen,“ Kurator und jedes Kind darf „verantwortet “ publizieren – auch mit AI-Systemen.

Ein respektvoller Weg zur Globalisierung wird damit neu aufgenommen! Die Universalisierung lokaler Presse-Medien und eine rechtskonforme sorgsame „Transnormierung “ aller Rechte und Bürgerrechte im EU-Wirtschafts- & Kulturmodell wird voran getrieben.
Die Idee eines neuen Universalismus von Omri Boehm wird ausdrücklich unterstützt. — Beginnend im Lokaljournalismus wird ein Weg zu einem „Systemkonstruktiven Journalismus“ eingeschlagen, der informieren, aufzeigen, erklären, und auch neue Gedankenpfade öffnen kann und Kulturerbe wach hält!

Neben die bisherigen Gatekeeper-Plattformen tritt damit ein „Door-Opener-Journalismus“, der alle Prinzipien und Regeln menschlicher Kulturen zukunftsfähig halten und entwickeln kann.
Mit Anknüpfungen an die Spielregeln von FairCulture, FairTrade und Kultur des Friedens können zudem neue Vertrauenspfade geöffnet werden, um internationale Kooperationen und interkulturelle Kollaborationen zu fördern. Mehrsprachfähigkeit und mehrsprachige Publikationen werden Pflichtprogramm.

Das Zukunftsmodell heißt fairer und komparativer Wettbewerb im Zusammenwirken mit sozialen, finanziellen und technologische Synergien. Dazu wird ein systemoffenes Anzeigen- und Regelsystem für web + iofthings + iofsenses + iofAI entwickelt, das universell funktioniert und weltoffen ausbaufähig ist.


Themenvorschau für den 3. Oktober 2023:
DAS STAATS-AUDIT: Rechtskonformität und Digitale Souveränität – die Agenda 2033.


Einfach.SmartCity.Machen: Berlin! — Offene Redaktionelle Gesellschaft! — Zwei Prinzipien begründen die freie publizistische Entfaltung aller Bürger in entwickelten SmartCities! — Die auf dem Bürgerfest am 8. und 9. September 2023 im Garten des Bundespräsidenten geladenen Initiativen sind herzlich eingeladen, ihre Projekte in publizistischen Formaten selbst vorzustellen! Kostenbeitrag 66,–€ je Artikel.
Kontakt: info@berlin-mitte-zeitung.de