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Polizeibericht vom 22.06.2019

Polizei Berlin

22.06.2019 | Mitte: Von Brücke uriniert – Gäste eines Fahrgastschiffes getroffen

Vier Gäste eines Fahrgastschiffes wurden gestern Nachmittag Opfer durch ein abnormes Verhalten eines derzeit noch unbekannten Mannes. Kurz nach 17 Uhr war das Schiff auf der Spree-Oder-Wasserstraße unterwegs und durchfuhr die Jannowitzbrücke, als die Fahrgäste die sich auf dem Oberdeck befanden vor Schreck und Ekel von ihren Sitzplätzen aufsprangen. Die drei Frauen im Alter von 38, 39 und 48 Jahren sowie der 54-jährige Mann wurden von dem Urin eines von der Brücke pinkelnden Mannes getroffen. Durch das Aufspringen stießen die vier mit ihren Köpfen an die Brücke und verletzten sich. Die Verletzten kamen in Krankenhäuser, welche sie nach ambulanten Behandlungen wieder verlassen konnten.

22.06.2019 | Mitte: Homophober Schriftzug

Passanten alarmierten gestern Abend gegen 18.40 Uhr die Polizei in die Holzmarktstraße in Mitte, nachdem sie an einer Hausfassade einen homophoben Schriftzug entdeckt hatten. Unbekannte hatten den 2,5 × 1,6 Meter großen Schriftzug mit schwarzer Lackfarbe an die Fassade eines Wohnhauses geschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

21.06.2019 | Wedding: Auseinandersetzung nach rassistischen Beleidigungen

Vor einem Restaurant in Wedding kam es gestern Mittag zu einer Schlägerei, nachdem ein Mann zwei Frauen rassistisch beleidigt hatte. In der Müllerstraße nahmen die beiden mit einem Kopftuch bekleideten Frauen im Alter von 21 und 42 Jahren im Außenbereich eines Restaurants Platz. Kurz darauf, gegen 12.50 Uhr, trat ein 39-jähriger Mann heran und beleidigte sie lautstark mehrfach rassistisch und regte sich über ihre getragenen Kopftücher auf. Zwei unbekannt geblieben Passanten sollen nach Aussagen von Zeugen hinzugetreten und vergeblich versucht haben, den aggressiven Mann zu beruhigen. Dieser soll die beiden Männer daraufhin attackiert und geschlagen haben, woraufhin diese ihn ebenfalls schlugen, auf den Boden schubsten und sich entfernten. Die beiden Begleiter der Frauen, die zu diesem Zeitpunkt im Restaurant weilten, bekamen die Auseinandersetzung mit und sollen sich in das Geschehen eingemischt und ebenfalls auf den Tatverdächtigen eingeschlagen haben. Der 39-Jährige, der nach eigenen Angaben unter psychischen Störungen leidet, kam nach einer Personalienfeststellung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zu den Abläufen der Tat führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Es wurden Strafanzeigen wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung geschrieben.

21.06.2019 | Mitte: Schlägerei zwischen Türsteher und abgelehntem Gast

Der verwehrte Zutritt zu einer Diskothek in der Rathausstraße in Mitte führte in der vergangenen Nacht zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 28-Jährigen und mindestens einem Türsteher. Nach Angaben des 28-Jährigen soll hierbei ein ebenfalls 28 Jahre alter Türsteher einen Teleskopschlagstock benutzt und ihm hiermit gegen den Kopf geschlagen haben. Der Türsteher selbst gibt an, der abgelehnte Gast sei aufgrund des verwehrten Zutritts wütend geworden und habe um sich geschlagen. Beide zeigten sich gegenseitig wegen Körperverletzung an. Eine ärztliche Behandlung lehnte der am Kopf blutende 28-Jährige ab. Der Türsteher war nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

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