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Polizeibericht vom 28.09.2019

Polizei Berlin

28.09.2019 | Mitte: Mann mit Schussverletzungen im Krankenhaus – mutmaßlicher Schütze festgenommen

Zeugen alarmierten gestern Abend die Polizei in die Invalidenstraße in Mitte, da sie dort gegen 21.15 Uhr Schüsse in einem Wohnhaus gehört hatten. Der 39-jährige Mieter einer Wohnung, in deren Umfeld die Schüsse gefallen sein sollen, wurde vernommen und vorläufig festgenommen. Eine verletzte Person war nicht am Ort. Später wurde jedoch ein 21-Jähriger mit Schussverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er operiert werden musste. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Die 8. Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, übernommen.

27.09.2019 | Tiergarten: Mann homophob beleidigt

Gestern Nachmittag soll es in Tiergarten zu einer Beleidigung mit homophobem Hintergrund gekommen sein. Gegen 17 Uhr war ein 54-Jähriger auf seinem Fahrrad im Großen Tiergarten unterwegs, als er von zwei Mitarbeitern des privaten Sicherheitsdienstes der Grünanlage angesprochen und homophob beleidigt worden sein soll. Da die beiden Männer ihre Namen nicht nennen wollten, riss der Radfahrer am Namensschild eines Mitarbeiters, woraufhin er vom Rad gestoßen wurde und stürzte. Die Männer flüchteten noch vor Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten. Der 54-Jährige wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

27.09.2019 | Moabit: Messerstiche nach Streitigkeiten

Gestern Abend soll ein Mann zwei gleichaltrige Männer während einer Auseinandersetzung in Moabit mit einem Messer verletzt haben. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war es gegen 20.25 Uhr in der Calvinstraße zu dem Streit gekommen, in dessen Verlauf das 33-jährige Duo dem 40-Jährigen zunächst gegen den Kopf geschlagen habe. Der Geschlagene soll daraufhin die 33-Jährigen mit einem Messer verletzt haben. Während einer der beiden mit einer Rumpfverletzung ambulant behandelt werden konnte, kam der andere mit Rumpf- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 40-Jährige wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung für die Kriminalpolizei der Direktion 3 eingeliefert.

27.09.2019 | Mitte: Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund

In Mitte soll gestern Nachmittag ein Straßenbahnfahrer einen Autofahrer fremdenfeindlich beschimpft haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der bislang unbekannte Tramfahrer den 56-Jährigen, der zuvor Beteiligter an einem Unfall war, gegen 17.45 Uhr an der Invalidenstraße Ecke Straße Am Nordbahnhof fremdfeindlich aus der Straßenbahn heraus beleidigt haben und sei weiter gefahren. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

27.09.2019 | Mitte: Ermittlungen nach Volksverhetzung

Gestern Nachmittag hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen nach einer Volksverhetzung in Mitte übernommen. Gegen 17.50 Uhr war ein unbekannter Radfahrer in der Oranienburger Straße in Richtung Tucholskystraße unterwegs, reduzierte in Höhe der Neuen Synagoge Berlin seine Geschwindigkeit, fuhr im Kreis und schrie zweimal laut antisemitische Beschimpfungen in Richtung der Synagoge. Anschließend fuhr der Mann in Richtung Tucholskystraße weg.

26.09.2019 | Polizeieinsatz anlässlich einer Kundgebung und einer Gegenversammlung

Anlässlich einer Kundgebung fand gestern in Mitte ein Polizeieinsatz statt. Rund 130 Einsatzkräfte betreuten die Versammlung mit dem Titel „Palästina-Frage“ am Pariser Platz und eine Gegenkundgebung in der Ebertstraße Ecke Behrenstraße. Gegen 17.10 Uhr begann die Kundgebung am Pariser Platz mit einer Teilnehmerzahl im unteren dreistelligen Bereich. Es wurden Redebeiträge gehalten und Musik abgespielt. Im weiteren Verlauf wuchs die Zahl der Teilnehmenden auf etwa 500 an. Gegen 18.50 Uhr bemerkte ein von der Polizei beauftragter Dolmetscher einen Mann, der im Bereich der Bühne auf Arabisch „Bombardiert Israel“ gerufen haben soll. Die Personalien des Mannes wurden festgestellt. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen der Aufforderung zu Straftaten gefertigt. Gegen 18.55 Uhr beendete der Versammlungsleiter seine Kundgebung.
Die Einsatzkräfte leiteten weiterhin ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Auflagenverstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein. Gegen vier Teilnehmende wurden Strafverfahren eingeleitet, da sie Messer oder Pfeffersprays mitgeführt hatten. Eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz fertigten die Polizeikräfte gegen einen fünften Versammlungsteilnehmenden.
Die Gegenkundgebung fand von 17.25 Uhr bis 18.55 Uhr statt. An dieser nahmen 21 Personen teil. Sie verlief störungsfrei.

26.09.2019 | Mitte: Fußgängerin von Straßenbahn erfasst

Gestern Nachmittag ist eine Fußgängerin bei einem Unfall mit einer Straßenbahn in Mitte schwer verletzt worden. Gegen 19.20 Uhr überquerte die 40-Jährige bisherigen Erkenntnissen zufolge die Invalidenstraße in Höhe Hamburger Bahnhof und wurde von der von links kommenden Straßenbahn der Linie M8 erfasst. Sanitäter brachten die Fußgängerin mit Kopf- und Armverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der 53-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock und kam zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus. Die weitere Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernommen.

ms
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