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Polizeibericht vom 30.06.2019

Polizei Berlin

30.06.2019 | Mitte: Couragierten Passanten geschlagen

Weil ein „Pöbler“ in der vergangenen Nacht in Mitte eine Frau sexuell belästigt sowie eine Transfrau beleidigt haben soll, mischte sich ein couragierter Passant in das Geschehen ein und soll von dem Tatverdächtigen geschlagen worden sein. Die beiden 23-Jährigen saßen auf einer Steinmauer am Alexanderplatz zwischen der Marienkirche und dem Fernsehturm. Gegen 23.20 Uhr näherten sich ihnen zwei Männer, von denen einer Kontakt zu der Frau suchte und ihr ans Bein fasste. Die 23-Jährige wies den Mann lautstark ab. Ihre gleichaltrige Begleiterin, eine 23-jährige Transfrau, soll sie hierbei unterstützt und ebenfalls von dem Mann gefordert haben, sie nicht zu belästigen. Daraufhin sollen beide Männer im Alter von 18 und 22 Jahren die Transfrau homophob beleidigt haben. Ein 29-jähriger Passant mischte sich nun in das Geschehen ein und wurde von beiden „Pöblern“ attackiert. Hierbei soll einer der Männer ihn am T-Shirt festgehalten und sein Begleiter ihm mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben. Alarmierte Polizistinnen und Polizisten nahmen die beiden Männer vorübergehend fest, auf die nun Strafermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung warten.

29.06.2019 | Mitte: Schussabgabe in Dienstraum – Polizist schwer verletzt

Durch die Abgabe eines Schusses aus seiner Dienstwaffe verletzte ein Beamter in einem Dienstraum der Bereitschaftspolizei in Mitte seinen Kollegen. Bisherigen Ermittlungen zufolge löste sich der Schuss versehentlich aus der Dienstwaffe eines Polizeiobermeisters gestern Nachmittag gegen 16 Uhr in einem Dienstraum auf dem Polizeigelände in der Kruppstraße. Ein ebenfalls im Raum anwesender Polizeiobermeister wurde durch den Schuss in den Oberschenkel getroffen und kam mit der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus. Dort musste der Beamte operiert werden und verbleibt stationär. Dem Vernehmen nach bestand keine Lebensgefahr. Wie es zu der Schussabgabe kommen konnte, ermittelt nun ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

29.06.2019 | Tiergarten: Denkmal beschädigt und geflüchtet

Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 hat die Ermittlungen zu einer abendlichen Verkehrsunfallflucht in Tiergarten aufgenommen. Gegen 21 Uhr alarmierte ein Sicherheitsbeauftragter für eine heute auf der Straße des 17. Juni stattfindenden Großveranstaltung die Polizei zu dem Denkmal „Den Opfern der Mauer 13. August 1961“. Dort hatte er kurz zuvor eine Beschädigung festgestellt, die vermutlich von einem Verkehrsunfall stammte. Offenbar hat eine Unbekannte oder ein Unbekannter mit einem Fahrzeug das Denkmal beschädigt und ist dann geflüchtet. Da das Denkmal drohte einzustürzen, trugen alarmierte Feuerwehrkräfte die Steine ab. Die Ermittlungen zu der Fahrzeugführerin oder dem Fahrzeugführer dauern an.

29.06.2019 | Moabit: Festnahme nach fremdenfeindlichem Angriff

Wegen eines fremdenfeindlichen Angriffs gestern Abend in Moabit, muss sich nun ein Mann verantworten. Gegen 20 Uhr soll der 38-Jährige an einer Bushaltestelle in der Turmstraße einer 51-jährigen Frau versucht haben, das Kopftuch vom Kopf zu reißen. Daraufhin soll die Frau den Tatverdächtigen von sich weggeschubst haben. Der zum Schlag ausholende 38-Jährige wurde nun von einer unbekannt gebliebenen Passantin daran gehindert, die Frau erneut zu attackieren. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Mann vorübergehend fest und fanden bei ihm mehrere Drogentütchen. Da er im Verlauf der Überprüfung immer aggressiver wurde und teils auch apathisch wirkte, kam er mit einem Rettungswagen zu einer ambulanten Behandlung in eine Klinik. Die 51-Jährige blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt führt nun die Ermittlungen in dem Fall.

29.06.2019 | Mitte: Festnahmen nach Raub

Gestern Abend kam es auf einem Bahnhof in Mitte zu einem Raub. Gegen 19.20 Uhr hielt sich ein 31 Jahre alter Mann auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Friedrichstraße auf. Eine Gruppe, bestehend aus etwa acht jungen Männern, hielt sich dort ebenfalls auf und spielte laut Musik ab. Als der 31-Jährige die jungen Männer ansprach und darum bat, die Musik leiser zu drehen, kam es zu einem Streit, bei dem einer der Männer den 31-Jährigen mit einem Messer bedroht haben soll. Daraufhin habe der Bedrohte ebenfalls ein Taschenmesser gezogen. Die weiteren Männer sollen daraufhin auf den 31-Jährigen eingeschlagen- und getreten haben. Anschließend stahlen sie das Handy ihres Opfers und flüchteten mit der Bahn. Alarmierte Beamte des Abschnitts 32 konnten schließlich nach weiteren Ermittlungen sieben Männer im Alter von 17 bis 21 Jahren festnehmen und nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei übergeben. Sowohl das Messer als auch das Handy des Opfers fanden die Polizisten bei einem der Festgenommenen. Der 31-Jährige blieb unverletzt.

28.06.2019 | Mitte: Plane beschmiert

Gestern Abend beschmierten Unbekannte die Plane an einer Gebäudeaußenwand in Mitte. Ein Zeuge alarmierte gegen 18.40 Uhr die Polizei zu dem Gebäude in der Straße Am Festungsgraben. Unbekannte hatten auf die dortige Baustellenplane einen Schriftzug geschmiert, der von Polizisten nahezu gänzlich entfernt werden konnte. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener.

28.06.2019 | Mitte: Flüchtenden Autofahrer gestoppt

Gestern Nachmittag stoppten Zivilbeamte des Verkehrsdienstes sowie Polizisten des Abschnitts 53 einen Autofahrer in Mitte. Zuvor, gegen 15.45 Uhr, fiel den Zivilbeamten ein VW Phaeton auf, der deutlich zu schnell auf der BAB 103 unterwegs war. Die Polizisten wollten den Autofahrer stoppen, der jedoch Gas gab und flüchtete. Die Verfolgenden und weitere Unterstützungskräfte führte die Fahrt durch Tempelhof-Schöneberg, wo der VW-Fahrer eine Radfahrerin in der Dudenstraße streifte, die glücklicherweise nicht stürzte. Weiter fuhr der Mann über rote Ampeln und durch mit Baken gesperrte Straßen. Schließlich gelang es den Beamten, das Fahrzeug an der Kreuzung Markgrafenstraße Ecke Leipziger Straße zu stoppen. Selbst hier versuchte der Fahrer noch zu flüchten und stieß mit seinem Auto gegen die Einsatzwagen, die dabei beschädigt wurden. Glücklicherweise blieben alle unverletzt. Die Beamten nahmen den 23-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. In dem VW befanden sich noch drei Frauen, die ebenfalls unverletzt blieben. Der 23-Jährige war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, verbotenem Kraftfahrzeugrennens sowie unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt. Der VW wurde unter anderem wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse sichergestellt.

27.06.2019 | Mitte: Touristin schwer verletzt

In Mitte wurde heute Vormittag die Fahrerin eines E-Scooters bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen fuhr ein 46-jähriger LKW-Fahrer mit einer Sattelzugmaschine gegen 11.50 Uhr bei Grün aus der Chausseestraße in den Kreuzungsbereich Torstraße/Hannoversche Straße/Friedrichstraße ein, um geradeaus in die Friedrichstraße zufahren. In Höhe einer Fußgängerfurt in der Friedrichstraße prallte die 26-jährige Scooterfahrerin, eine Berlin-Touristin, aus bisher unbekannter Richtung gegen die rechte Seite des Sattelaufliegers, stürzte und zog sich einen offenen Bruch an einem Unterschenkel zu. Die Verletzte wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

27.06.2019 | Mitte: Höhe falsch eingeschätzt – in Tunnel verkeilt

Der Grunertunnel in Mitte musste gestern Nachmittag für fünf Stunden gesperrt werden, nachdem dort ein 54-Jähriger die Höhe seines Fahrzeuges falsch eingeschätzt hatte. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der Mann gegen 16.30 Uhr mit seinem Mercedes, auf dessen Dach eine Werbetafel montiert war, in den Grunertunnel in Richtung Mollstraße. Plötzlich sei sein Fahrzeug aus ihm unerfindlichen Gründen nach links gezogen und mit einem dort fahrenden anderen Mercedes zusammengestoßen. Der Wagen mit dem Werbebanner war nach bisherigen Ermittlungen offenbar mit dem Aufbau an die Tunneldecke gestoßen und hatte sich verkeilt. An beiden Fahrzeugen sowie Wand und Decke des Tunnels entstand Sachschaden. Die beiden Fahrer standen unter Schock, erlitten darüber hinaus aber nur leichte Verletzungen und wurden vor Ort behandelt. Der verkeilte Wagen musste mit Hilfe von technischem Gerät von der Feuerwehr aus dem Tunnel geborgen werden, währenddessen es zu einer vollständigen Sperrung des Tunnels kam.

ms
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