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Ruine der Franziskanerklosterkirche im Film

Ruine der Klosterkirche

Am Tag des offenen Denkmals lädt der Fachbereich Kunst und Kultur des Bezirksamts Berlin-Mitte zur öffentlichen Filmpremiere des Dokumentarfilms „Die Ruine der Franziskaner Klosterkirche – 1271 bis heute“ ein.

„Die Dokumentarfilmerin Johanna Ickert hat in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt und dem Fachbereich Kunst und Kultur die wechselhafte Geschichte dieses Standortes mit sehenswerten Bildaufnahmen und historischen Dokumenten in einem Kurzfilm aufgezeigt.

Anknüpfend an das diesjährige bundesweite Schwerpunktthema „Entdecken, was uns verbindet“ sprechen anlässlich der Filmpremiere Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator Berlin, Gunnar Nath, Archäologe im Landesdenkmalamt und Dirk Schumann, Kunsthistoriker und Bauarchäologe. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit der Filmemacherin Johanna Ickert statt. Der Film ist bis zum 31.Oktober 2018 in der Sakristei der Klosterruine zu sehen.

Erzählt wird die Gründungsgeschichte des authentisch erhaltenen Zeugnisses der Baukultur des Mittelalters. Hier begannen die Franziskanermönche im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts mit dem Bau einer Bettelordenskirche im frühgotischen Stil, nachdem die brandenburgischen Markgrafen ihnen das Grundstück im Osten der Stadt geschenkt hatten. Nach ihrer Fertigstellung im 14. Jahrhundert war die Klosterkirche ein eindrucksvoller Bau, der zugleich den Beginn der Entwicklung der norddeutschen Backsteingotik markierte und in seiner Nutzungsgeschichte von kultureller Bedeutung war, insbesondere auch für die Entwicklung der Denkmalspflege in Berlin.“

„Als eines der letzten erhaltenen Zeugnisse der Gründungsgeschichte Berlins zählt das ehemalige Franziskanerkloster mittlerweile zu den wichtigsten Baudenkmälern der Stadt und steht im Zentrum des Interesses von Architekten und Denkmalpflegern. Mit der Neugestaltung des Klosterviertels rund um den Molkenmarkt auf historischem Grundriss rückt auch die Klosterkirche wieder in den Fokus. Aktuelle Planungen sehen vor, die isolierte Lage des Klosterviertels zu korrigieren und das Viertel an die benachbarten Straßen und Plätze anzubinden.

Gegenwärtig als auch zukünftig sollen in den Gemäuern und in der restaurierten Sakristei Kunst- und Bildungsprojekte zur Geschichte des Grauen Klosters, zur Franziskanerkirche oder zum Klosterviertel stattfinden. Ziel ist eine kulturelle Nutzung der Ruine, die ihrer einmaligen Bedeutung für die Stadtgeschichte Berlins und der Geschichte der Denkmalpflege gerecht wird.“ (Zitate: Pressemeldung der Bezirksamts Berlin Mitte vom 31.08.2018)

Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 | 18 Uhr
Die Ruine der ehemaligen Franziskanerklosterkirche im Film

Öffnungszeiten: Mo-So, 10-18 Uhr | Eintritt frei

Ruine der Franziskaner Klosterkirche | Klosterstraße 73a | 10179 Berlin | www.klosterruine.berlin

ms
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