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Ökologische Aufwertung des Volksparks Rehberge

Volkspark Rehberge

Mit zahlreichen Maßnahmen wertet das Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirks Mitte in diesem Jahr den Volkspark Rehberge auf. Ziel ist u.a. auch die Verbesserung der biologischen Artenvielfalt. In den kommenden Monaten werden mehrere junge Buchen an der Transvaalstraße gepflanzt, wo 2017 infolge eines Sturms Bäume umgestürzt waren. Rund um die drei kleinen Gewässer im Norden des Parks wird die Böschung gesichert und Röhricht angepflanzt.

Besucherinnen und Besucher haben künftig einen besseren Blick auf den Möwensee. Die Sträucher am Westufer werden kurz über dem Boden zurückgeschnitten, damit sie sich regenerieren können. Auf diese Weise verbessern sich auch die Lebensbedingungen für das Schilf. Die Rasenfläche oberhalb des Sees soll mittelfristig in eine Langgraswiese umgewandelt werden, die vielen Insekten und Kleintieren Nahrung und Unterschlupf bietet.

Der Beginn der Arbeiten ist ab Mitte der 5. KW geplant. Für Pflanzungen ist eine frostfreie Witterung nötig. Die teilte Sabine Weißler, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen in einer Pressemitteilung am 28.01.2019 mit.

Der Volkspark Rehberge wurde in den Jahren 1922–1929 gestaltet. Das heutige Gartendenkmal hat eine Größe von rund 78 Hektar. Zusammen mit dem direkt im Südosten angrenzenden Goethepark bildet er eine Parklandschaft von etwa 115 ha. Direkt im Südwesten grenzen der Plötzensee und die ihn umgebenden Grünanlagen an den Park. Seit dem Jahr 1953 sind Teile des Volksparks als Landschaftsschutzgebiet geschützt.

Mit seiner Größe bietet der Volkspark Rehberge vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, sowie Sport und Spiel. Neben Spazier- und Radwegen und Liegewiesen gibt es auch Tiergehege, Spielplätze, eine Rodelbahn mit 20 Metern Höhenunterschied, Sportplätze und eine Freilichtbühne. Das Parkcafé sucht noch eine neue verläßliche Nutzung.

ms
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