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Polizeibericht vom 16.04.2019

Polizei Berlin

16.04.2019 | Mitte: Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt gesucht

Im Fall des am Abend des 18. März 2019 auf dem Gehweg der Karl-Marx-Allee unweit des Alexanderplatzes in Mitte getöteten 26-jährigen Litauers Edgar Orlovskij sucht die Mordkommission nun mit Aufnahmen aus Überwachungskameras nach einem Tatverdächtigen.

Der Gesuchte ist wahrscheinlich mindestens 40 Jahre alt, von kräftiger Gestalt und trägt eine Halbglatze mit Haarkranz.
Die Aufnahmen zeigen ihn zunächst von vorn mit Kapuze und später von hinten ohne Kapuze.

Er wird verdächtigt, Edgar Orlovskij erstochen und dann zu Fuß zum U-Bahnhof Alexanderplatz geflüchtet zu sein.

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer kennt den Mann und kann Angaben zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen?
Wer hat ihn am 18. März 2019 zwischen 21.30 Uhr und 22.20 Uhr in der Nähe des Tatorts gesehen?

Hinweise bitte an die 6. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911666, per E-Mail oder an jede andere Polizeidienststelle.


15.04.2019 | Moabit: Nach Straßenraub – Tatverdächtiger festgenommen

Beamte des Polizeiabschnitts 33 haben heute früh einen Mann in Moabit festgenommen, der zuvor mit einem Komplizen einen Jugendlichen ausgeraubt haben soll. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Angaben der Betroffenen sollen gegen 9.30 Uhr zwei mutmaßliche Räuber einen 16-Jährigen und dessen 45-jährigen Begleiter in einer Parkanlage in der Bremer Straße angesprochen und von dem 16-jährigen die Herausgabe von Geld gefordert haben. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, packte einer der Tatverdächtigen den Jugendlichen am Kragen und durchsuchte dessen Jackentaschen nach Geld. Nachdem das Duo das Geld des 16-Jährigen an sich genommen hatte, flüchtete es mit der Beute in Richtung U-Bahnhof Birkenstraße. Alarmierte Polizisten erfuhren, dass die beiden mutmaßlichen Räuber sich mit der U-Bahn entfernt hatten. Am U-Bahnhof Westhafen verließen die beiden die U-Bahn und wurden in der Westhafenstraße von den Einsatzkräften anhand der Personenbeschreibungen wiedererkannt. Während einer der Tatverdächtigen im Alter von 24-Jahren festgenommen wurde, ergriff sein Komplize die Flucht. Bei der Verfolgung des Flüchtenden gab ein Beamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in die Luft ab. Der Mann flüchtete in Richtung Friedrich-Krause-Ufer, die Fahndung nach ihm dauert an. Der 24-Jährige wurde dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 überstellt und muss sich nun wegen des Verdachts des Raubes verantworten.


15.04.2019 | Homophober Übergriff in Straßenbahn – Wer kennt diese Männer?

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Identifizierung von zwei unbekannten Männern.
Am Mittwoch, den 21. November 2018, stiegen gegen 22.30 Uhr zwei junge Männer am Rosenthaler Platz in die Straßenbahn der Linie M8 in Richtung Ahrensfelde. Nach etwa zehn Minuten Fahrzeit begann der vor den beiden Fahrgästen sitzende Tatverdächtige, die beiden homophob zu beleidigen. Schließlich fasste er einem der jungen Männer mit der flachen Hand grob ins Gesicht und schlug kurz darauf mit der Faust zu.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen sehr kräftigen, etwa 35 Jahre alten Mann, ca. 180 cm groß.
Sein Begleiter ist 50 bis 55 Jahre alt, 170 bis 175 cm groß und schlank.

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer kann Angaben zur Identität und/oder zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen sowie seines Begleiters machen?
Wer hat den Mann oder dessen Begleiter vor, bei oder nach der Tatbegehung gesehen?
Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder den abgebildeten Männern geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in Berlin-Tempelhof, Bayernring 44, unter der Telefonnummer (030) 4664–953124 oder per Email an , über die Internetwache Berlin sowie über jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 2444 vom 22. November 2018: Küssende geschlagen
Weil sie sich küssten wurden zwei Männer gestern Nacht in Mitte geschlagen. Kurz vor 23 Uhr stiegen zwei 18-Jährige am Rosenthaler Platz in eine Tram der Linie M8. Nachdem sie sich hinsetzten, tauschten sie einige Küsse.
Dies sah ein direkt vor ihnen sitzender Unbekannter, drehte sich um und fasste einem der beiden Fahrgäste ins Gesicht. Anschließend beschimpfte und beleidigte er die beiden homophob. Kurz darauf erschien ein zweiter Unbekannter und unterhielt sich kurz mit dem Beleidiger. Anschließend gingen beide zu den 18-Jährigen zurück und der Pöbler schlug einem mit der Hand ins Gesicht.

Nur das Dazwischentreten eines unbekannt gebliebenen Zeugen konnte weitere Attacken verhindern und die Verliebten gingen in den hinteren Teil der Tram, bis sie an der Haltestelle Allee der Kosmonauten ausstiegen und auf einer Polizeidienststelle eine Strafanzeige erstatteten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.


15.04.2019 | Wedding: Spätkauf überfallen

Drei Maskierte überfielen in der vergangenen Nacht einen Spätkauf in Wedding. Ermittlungen zufolge kam kurz vor 2 Uhr das Trio in das Geschäft in der Sprengelstraße und bedrohte den Verkäufer mit Stangen und einem Reizgas. So zwangen sie den 56-Jährigen zur Herausgabe der Einnahmen. Außerdem griffen die Täter noch nach Zigaretten, verließen anschließend mit ihrer Beute den Laden und flüchteten in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen und kam mit einem alarmierten Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

ms
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