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Polizeimeldung vom 01.02.2020

Polizei Berlin

01.02.2020 | Moabit: Fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen

Zwei bisher unbekannt gebliebene Frauen sollen gestern Nachmittag in Moabit eine junge Frau fremdenfeindlich beleidigt sowie geschlagen und getreten haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die 23-Jährige gegen 16.15 Uhr in der Beusselstraße auf dem Weg zum gleichnamigen S-Bahnhof, als das Duo ihr entgegenkam. Sie sollen ihr zunächst fremdenfeindliche Beleidigungen zugerufen haben. Anschließend sollen sie die junge Frau bespuckt und sie an den Haaren zu Boden gerissen haben. Als sie am Boden lag, soll das Duo ihr zudem gegen Beine, Rumpf und Kopf getreten haben. Als zwei unbekannt gebliebene Zeugen eingriffen und die Frau von ihren Widersacherinnen wegzogen, ließen die Angreiferinnen von weiteren Schlägen und Tritten ab und flüchteten in Richtung Turmstraße. Bei dem Angriff zerbrach die Brille der 23-Jährigen und sie erlitt Verletzungen am Kopf, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden.

01.02.2020 | Gesundbrunnen: 94-Jähriger überfallen

Ein Unbekannter hat gestern Nachmittag einen Senior in Gesundbrunnen überfallen. Nach ersten Ermittlungen war der 94-Jährige gegen 16.30 Uhr mit seinen Einkäufen in der Iranischen Straße auf dem Weg nach Hause, als er von einem Mann von hinten zu Boden gebracht wurde und dieser dann dem Senior das Portemonnaie aus seiner Hosentasche entwendete. Anschließend flüchtete der Räuber. Der Überfallene begab sich dann zu seiner Wohnung und rief von dort aus Polizei sowie Rettungskräfte. Letztere verbrachten ihn in ein Krankenhaus, in dem seine Armverletzungen behandelt wurden. Eine Passantin fand kurz darauf die Geldbörse des Seniors ohne Geld auf der Straße und übergab diese Einsatzkräften. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

30.01.2020 | Gesundbrunnen: Fußgänger bei Unfall schwer verletzt

Heute Morgen erfasste ein Mann mit seinem Auto einen Fußgänger in Gesundbrunnen und verletzte diesen dabei schwer. Nach den bisherigen Ermittlungen soll ein 29-jähriger Fußgänger gegen 8.25 Uhr eine grüne Ampel hinter der Bösebrücke überquert haben, als er von dem Ford erfasst wurde. Beim Zusammenprall landete der Fußgänger auf der Motorhaube und stieß gegen die Frontscheibe des Fahrzeugs. Rettungskräfte brachten den 29-Jährigen mit Kopfverletzungen und einem Schlüsselbeinbruch zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 50-jährige Fahrer wurde unter dem Eindruck des Geschehens stehend, ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht, wo er nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen wurde. Die Bornholmer Straße war in südliche Fahrtrichtung zwischen Björnsenstraße und Grüntaler Straße für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

30.01.2020 | Tiergarten: Fahrgast versucht sich mit Fäusten der Kontrolle zu entziehen

Gestern Abend versuchte sich ein 23-jähriger Fahrgast mit Gewalt einer Fahrkartenkontrolle in der S-Bahn im Hansaviertel zu entziehen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde er gegen 18.45 Uhr in der S5 im Bereich des Hauptbahnhofs kontrolliert, wo er kein gültiges Ticket und keine Ausweispapiere vorweisen konnte.
Mehrere Fluchtversuche am S-Bahnhof Bellevue scheiterten. Als ein Kontrolleur dabei war, die Polizei zur Unterstützung hinzuzurufen, soll der Mann diesem das Handy aus der Hand geschlagen haben, welches in der Folge zu Boden fiel und beschädigt wurde. Der immer aggressiver werdende 23-Jährige soll dann einem helfenden, auf dem Heimweg befindlichen 35-Jährigen Justizmitarbeiter mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Alarmierte Polizeikräfte der Bundespolizei nahmen den Renitenten schließlich fest. Er wurde nach der Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam wieder entlassen. Der Justizmitarbeiter wurde leicht verletzt, begab sich aber nicht in ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen dauern an.

29.01.2020 | Mitte: Fußgänger bei Verkehrsunfall verletzt

Gestern Nachmittag kam es in Mitte zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Fußgänger. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 34 Jahre alte Fußgänger gegen 17 Uhr auf Höhe der Johannisstraße die Tucholskystraße überquert haben, als es dabei zu einer Kollision mit einem Smart kam, der, von einer 28-jährigen Autofahrerin gelenkt, aus Richtung der Geschwister-Scholl-Straße auf der Tucholskystraße in Richtung Oranienburger Straße unterwegs war. Der 34-Jährige prallte gegen die Frontscheibe des Autos, erlitt jedoch keine sichtbaren Verletzungen. Da er allerdings über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl klagte, brachten ihn hinzualarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernimmt die weitere Bearbeitung.

28.01.2020 | Mitte: Festnahme nach versuchten Taschendiebstählen

Gestern Nachmittag nahmen eine Ermittlerin und ihre Kollegen des Landeskriminalamtes zwei mutmaßliche Taschendiebe in Mitte fest. Zwischen 13.45 Uhr und 17.20 Uhr beobachteten die Zivilbeamten, wie die beiden 40 und 50 Jahre alten Tatverdächtigen in verschiedenen Einkaufszentren und Lokalitäten bei mehreren Passanten versuchten, Wertgegenstände aus deren Jackentaschen zu stehlen. Aufgefallen sind sie den Polizistinnen und Polizisten zunächst in einem Einkaufszentrum am Leipziger Platz, als diese einen Mann bestehlen wollten. Hierbei setzte sich einer der Tatverdächtigen mit dem Rücken zu dem 31-Jährigen, welcher seine Jacke über die Stuhllehne gehängt hatte. Der 40-Jährige hängte nun seine Jacke ebenfalls über seine Stuhllehne und wühlte vermeintlich in seiner Jacke, während er tatsächlich die Jackentaschen des 31-Jährigen durchsuchte. Sein 50-jähriger Begleiter stand dabei offenbar Schmiere. Diese Vorgehensweise beobachteten die Einsatzkräfte auch bei drei weiteren Kunden im Alter von 35, 55 und 59 Jahren, ehe sie die beiden mutmaßlichen Diebe festnahmen. Alle vier Kunden gaben an, dass ihnen keine Wertgegenstände fehlen würden. Die Fahnderinnen und Fahnder brachten die Tatverdächtigen zu erkennungsdienstlichen Behandlungen in ein Gewahrsam, von wo sie dem zuständigen Kommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurden. Gegen den 40-Jährigen lag zudem ein gültiger Haftbefehl vor.

28.01.2020 | Moabit: Mutmaßlicher Drogendealer ausgeraubt

Mit diesem Ende hatte ein mutmaßlicher Drogendealer in der vergangenen Nacht in Moabit wohl nicht gerechnet. Nach den bisherigen Erkenntnissen alarmierten Anwohner die Polizei gegen 23.15 Uhr zu einem Spielplatz in der Oldenburger Straße, wo der 19-Jährige um Hilfe rief. Dieser habe auf einer Bank geraucht, als vier Maskierte ihn aufgefordert hätten, seine Sachen auszuhändigen. Ein Fluchtversuch des 19-Jährigen scheiterte und er sei nach eigenen Angaben von der Tätergruppe aufgefordert worden, sich auf den Boden zu knien und seine Hände hinter dem Kopf zu verschränken. Sodann sei er mit einem Messer bedroht, einem Pfefferspray besprüht, einem Schlagstock gegen den Kopf geschlagen und gegen den Körper getreten und geschlagen worden. Die Tatverdächtigen flohen mit der Beute, bestehend aus Geld, Handys und verschiedenen Drogen, vom Tatort. Zwei von ihnen, ein 20- und ein 21-jähriger Mann, konnten im Nahbereich festgenommen werden. Sie wurden in ein Gewahrsam gebracht, wo nun geprüft wird, ob die Voraussetzungen zum Erlass von Haftbefehlen vorliegen. Der mutmaßliche Drogendealer wurde ebenfalls festgenommen, in einem Krankenhaus ambulant behandelt, danach in einen Polizeigewahrsam gebracht und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Es erfolgten Durchsuchungen seiner elterlichen Wohnung und seiner Aufenthaltsanschrift, wo weitere Drogen und Geld gefunden wurden. Die Ermittlungen hat die Polizeidirektion 2 übernommen.

ms