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Strategiewechsel: Public Health und robuster Kampf gegen SARS-CoV-19 — bis zur Eradikation!

Virusabwehr

Von Michael Springer

Die Bekämpfung der Corona-Pandemie befindet sich in einer Sackgasse! — Denn das Virus ist bereits ubiquitär verbreitet, und wird auch von geimpften Personen weiter übertragen.

Die Bekämpfung des SARS-CoV-19-Virus darf nicht erst auf der Zellebene und in der Blutbahn beginnen, sondern muss schon sehr viel radikaler und früher beginnen! — Ein Neustart und „Refresh“ aller Maßnahmen der Pandemiebekämpfung ist erforderlich, die geeignet sind, die Corona-Viren unschädlich zu machen — und direkte und evidente Schutzwirkungen entfalten!

  • Angefangen mit dem „Übertragungsmedium Luft“ und speziell der Innenraumluft.
  • Public-Health-Maßnahmen und Minimierung übertragungswirksamer Kontakte (z.B. AHA-Regeln, Nachverfolgung)
  • Persönliche Gesundheitsvorsorge und Hygiene im Mund-Nase-Rachenraum und Atemwegen
  • Medikation und Immunabwehr
  • Vaccination und biochemische Immunisierung (Impfungen).

Zur Luftfilterung und Luft-Hygienisierung stehen heute viele wirtschaftliche Methoden zur „Eradikation*“ des Virus im Übertragungsmedium Luft zur Verfügung.

Alle einsetzbaren Methoden müssen dabei nicht hundertprozentig wirksam sein, aber im Zusammmenwirken. In der sinnvoll auf den Alltag bezogenen „Orchestrierung“ der Maßnahmen ergibt sich die schrittweise und bereichsweise die „Eradikation“ des Virus..

Warum wurde die Strategie der Eradikation in Deutschland verworfen?

Maximilian Mayer, Marina Rudyak und Marius Meinhof vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn, haben schon im letzten Jahr einige Gründe aufgeführt, „Corona und der epidemische Orientalismus – Warum wir von Asien noch immer nicht lernen wollen“ ( Cicero | 22.11.2020 ).

Die Worte klingen nun wir ein Echo des Vorjahres:

„Egal welchen Indikator man heranzieht, es lässt sich kaum von der Hand weisen: die europäischen Pandemie-Strategien sind gescheitert.
Die aktuelle Kritik am Pandemie-Management fokussiert sich auf vermutete Verfassungsbrüche, den mangelhaften Schutz vulnerabler Gruppen, die Belastung für Kulturschaffende, Kleinbetriebe und Selbstständige, und die Frage, wie lange der Finanzminister Olaf Scholz die Kurzarbeit und Insolvenzverschleppung noch bezahlen kann. Alles wichtige und legitime Fragen. Nur müssten wir sie vielleicht nicht stellen, hätte man schon vorher eine robuste Manöverkritik gewagt und die epidemische Entspannungsphase zwischen den beiden Wellen nicht ungenutzt verstreichen lassen.“

Ein Schlüssel für das heutige Versagen liegt im Robert-Koch-Institut (RKI), das zwar rechtzeitig am 22.07.2021 gewarnt hatte: „Vorbereitung auf den Herbst/Winter 2021/22“, jedoch in einem einzigen Satz eine sinnvolle Strategie der „Eradikation“ ausgeschlossen hat:

„Die Vorstellung des Erreichens einer „Herdenimmunität“ im Sinne einer Elimination oder sogar Eradikation des Virus ist jedoch nicht realistisch.“

Die Autoren Mayer, Marina Rudyak und Marius Meinhof konstatieren hier ein „Totalversagen“:

„In Europa gilt selbst die prinzipielle Möglichkeit der Eradikation, also der Keimeliminierung, als schwer vorstellbar und keinesfalls praktisch umsetzbar. Die Ansicht, man müsse mit dem Virus eben leben lernen und letztlich eine Durchseuchung akzeptieren ist unter Expertinnen und Experten weit verbreitet. Das grenzt an Fatalismus.“

Dieser strukturelle Fatalismus wird auch an den Empfehlungen des RKI vom 20.7.2021 sichtbar, das die Problemlage im Herbst 2021 richtig voraussieht:

„Erschwerend ist im Herbst ein paralleler Anstieg von SARS-CoV-2, Influenza, und RSV aufgrund der reduzierten Grundimmunität (ausgebliebene Booster-Infektionen für Influenza und RSV) der letzten beiden Saisons zu erwarten; das gemeinsame Auftreten dieser Infektionskrankheiten kann zu einer deutlichen Gesundheitsbelastung durch die
Erkrankungen selbst und zusätzlich durch sekundäre Pneumon
ien führen; … .“

So empfahl das RKI, Präventions- und Versorgungsmöglichkeiten zu Influenza, RSV-Erkrankungen und
Pneumonien, insbesondere bei Kindern und in der älteren Bevölkerung sollten vorbereitet werden, und beschränkte sich dabei aber auf Maßnahmen zur Bekämpfung in der Blutbahn:

  • Influenza-Impfung,
  • passiver Schutz gegen RSV (Humanes Respiratorische Synzytial-Virus) bei Kleinkindern,
  • Impfung gegen Pneumokokken,
  • Meningokokken (etc.),
  • Impfstoffe sollten frühzeitig bestellt, gelagert werden,
  • eine umfangreiche Informationskampagne soll initiiert werden.

Das Missing Link: die fehlende Strategie zur systematischen Eradikation

Das Fehlen einer systematischen Strategie zur Eradikation führt inzwischen zu einem logisch angelegten Scheitern der Impfstrategien gegen Corona. Biontech-Gründer Uğur Şahin gibt inzwischen selbst zu „Nach sechs-sieben Monaten nimmt die Immunisierung immer mehr ab.“

Für die Impfstrategien und die aktuell scheiternde Pandemiepolitik ergibt sich damit die logische Frage: „Kann eine Gesellschaft von über 82 Millionen Menschen überhaupt dauerhaft in einem erforderlichen „Zeitfenster der Impfstoff-Wirksamkeit“ gehalten werden? — Mindestens 12 Mio. Booster-Impfungen wären pro Monat nötig, wobei sich die wirksame Immunisierung erst nach Wochen einstellen kann.

Das RKI hat das mögliche Scheitern der Pandemiebekämpfung offenbar sogar selbst schon am 20.7.2021 vorhergeahnt, als es Annahmen zum Kontaktverhalten datumsgenau abschätzte.

„Auch bezüglich dem Kontaktverhalten und Maßnahmen wurden verschiedene Annahmen getroffen:

  • Prä-pandemisches Kontaktverhalten ist definiert als 15,5 Kontakte pro Person pro Tag (Polymod Referenz);
  • Im Modell findet eine Rückkehr zu 75% des prä-pandemischem Kontaktverhalten am 01. August 2021 statt, das entspricht 11,4 Kontakten pro Person pro Tag;
  • Im Winter 2021/2022 findet am 01.10. eine Reduktion des Kontaktverhaltens um 10% statt;
  • Im Winter 2021/2022 findet am 01.11. eine Reduktion des Kontaktverhaltens um 30% statt.“

Inzwischen läuft die Corona-Pandemie in eine starke vierte Welle hinein. Die bisherigen Strategien der G-Regeln und die Impfstrategie greifen nicht im gewünschten Umfang — oder zu spät.

Strategiewechsel: Public Health plus robuste Kampfmethoden gegen SARS-CoV-19 — bis zur Eradikation!

Eine Kombination von freiwilligen Impfprogrammen, bekannten und neuen Public-Health-Maßnahmen — und evidenzbasierten physikalischen, chemischen und biomedikativen Methoden und Technologien — muss angewendet werden. Dabei sind spezifische Anwendungen für Zielgruppen wie Kinder, Schüler, Familien und alle Stadtbewohner und systemrelevante Berufsgruppen zu entwickeln. werden.
Besonders schutzbedürftige Zielgruppen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen benötigen dabei höhere Sicherheitsstandards und besonders wirksame Maßnahmen zur Eradikation.

Konkret sind akute, zeitweise und radikale Eradikation als neue Strategien anzuwenden; anwendbar jeweils

  • im Trägermedium Luft (insbesondere Innenraumluft) mit Luftfilter, UV- und Aerosoldesinfektion,,
  • beim Individum (Atemwege von Mund, Nase, Rachenraum und Lunge)
  • Maßnahmen zur Virenabwehr, Inaktivierung spezifisch auf den Schleimhäuten, die auch deren Immunabwehr stärken.
  • frühzeitige Medikationen bei akuten Infektionen (möglichst noch in der Prodomalphase).
  • vorbeugende Hygiene und Medikaton (Gurgeln, Nasenspülung, Inhalationen).

Die bisher typischen Public Healh-Strategien, die auf die Minimierung wirksamer Kontakte und übertragbarer Virusmengen abzielen, werden um Maßnahmen ergänzt, die Viren zumindest zeitweise abtöten, inaktivieren und unschädlich machen, bevor sie den aktive Phase der Inkubationszeit erreichen — mit Massenvermehrung in Zellen und Blutbahn.

Der neue Strategieansatz sieht die Schleimhäute als wirksame und nutzbare Immunbarrieren an, und verschafft damit individuell lebenswichtigen Spielraum UND Zeitraum, bevor sich ein akuter Ausbruch einer Viruserkrankung aufbauen kann. In jedem Fall wird die wirksame Zahl angreifender Viren radikal vermindert.

Das Maßnahmenpaket robuster Kampfmethoden gegen SARS-CoV-19 — bis zur Eradikation!

  1. Vorbeugend ist in Innenräumen und vor allem in Schlafräumen eine hohe Luftfeuchtigkeit zu wahren, um ein Austrocknen von Nasenschleimhaut und im Rachen zu vermeiden. Beheizte Schlafzimmer sollten auf 16-18 °C eingestellt werden um die Verdunstung zu reduzieren.
  2. Ein hoher Vitamin-D-Spiegel sorgt für eine bessere körpereigene Immunabwehr, dazu vitaminreiche Ernährung.
  3. Gurgeln mit Salzwasser nach Anleitung sorgt für 4-6 Stunden „virusarmen bzw. virusfreien“ Atem.
  4. Inhalieren mit 5%-iger Kochsalzlösung oder von Lungenärzten empfohlenen viruziden Mitteln.
  5. Viruzides Akut- und Notfall-Mittel bei Halskratzen und Hustenreiz in den Bronchien in der Zimmerluft verdampfen.**
  6. In Schulräumen und Kitas Oberflächendesinfektion mit Kaltreinigern**, auch mit Warmwasser-Verdampfung.
  7. Einsatz von Luftfilteranlagen mit Hepa-Filtern, mit UV-Desinfektion.
  8. Luftfilteranlagen mit Aerosolvernebelung.

Um zu schnellen Maßnahmen zur Reduzierung der Viruslast in der Gesamtbevölkerung zu kommen, sind außergewöhnliche und robuste freiwillige Maßnahmen zu empfehlen:

  • Landesweite „Gurgel- und Inhaliertage“ und Einsatz lungenärztlicher Heil- und Reha-Methoden der Sole-Kurorte.
  • Einrichtung von Atemluftschleusen, in denen für 5-20 Minuten atembare verträgliche viruzide Mittel (Aerosole) einwirken können. Die Benutzungsempfehlung: jede Person mit Anfangssymptomen einer Infektion sollte die Atmungsdesinfektion bedarfsweise nutzen können, um einen Infekt im Ansatz selbst zu bekämpfen.

Die Einrichtung einer derartigen desinfzierenden Atemluftschleuse ist denkbar einfach: ein Eimer warmes Wasser mit wenigen Millilitern Kaltreiniger, aufgestellt im Badezimmer oder Flur — oder ein mit Baufolie umgrenzter Raum.

Das gesteste Mittel zeigt hoch wirksame positive Anwendungseffekte, und sollte unbedingt genauer geprüft und untersucht werden. Die Inhaltsstoffe der Aerosole sind gesundheitsverträglich.
Das Gefahrstoffdatenblatt weist keine bedenklichen Inhaltsstofffe auf (ammoniakfrei)-. Die Anwendung ist sehr kostengünstig (< 2Cent/Liter). Die vorgeschlagene Anwendung kann zudem mit Methoden des „Robust Engineering“ weiter verbessert werden.

Weil es sich um ein nicht für medizinische Zwecke zugelassenes haushaltsübliches Mittel handelt, das auch in Kitas und Schulen eingesetzt wird, wird der Handelsname hier nicht genannt und nur Fachstellen, dem BMG, dem RKI und dem BfR zur Kenntnis gegeben.

Rückfragen und Kontakt: info@berlin-mitte-zeitung.de



*Eradikation, auch Keimeliminierung genannt, heißt in der Medizin die vollständige Eliminierung eines Krankheitserregers aus dem Körper oder aus einer Population.

** Umweltfreundliche, schadstofffreie Kaltreiniger mit Butylalkoholen, Tensiden und Citrus-Extrakten (Säuren) sollen üblicherweise nicht mit warmen Wasser verarbeitet werden. Werden sie in geringen Dosen mit 40-60 °C warmen Wasser verdampft, entfalten bestimmte Mittel einen starken viruziden Effekt in den Atemwegen und in der durch freie Verdampfung gesättigten Raumluft.