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Der kleine Prinz als Testperson in der SmartCity

Der Kleine Prinz in der SmartCity

Die Geschichte vom kleinen Prinzen des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry ist weltbekannt und erschien 1943. Fast jedes Kind begegnet dem Büchlein während seiner Schulzeit. Der kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors und auch als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft.

Damals hatte gerade Konrad Zuse die erste funktionstüchtige programmgesteuerte binäre Rechenmaschine gebaut, an moderne Computer war noch nicht zu denken.

Aus der Geschichte des Kleinen Prinzen:
Auf der Suche nach Freunden besucht er weitere Asteroiden in der Umgebung, deren jeder das Lebensfeld eines ichbezogenen, in seiner Welt eingeschlossenen Menschen darstellt. So trifft er eine Reihe von einsamen Personen: einen König, der ein fiktives Reich beherrscht und für den der kleine Prinz nur ein Untertan ist; einen Eitlen, der ihn als Bewunderer sieht; einen Alkoholiker, der trinkt, um seine Trunksucht zu vergessen; einen Geschäftsmann, der behauptet, die Sterne zu besitzen; einen pflichtbewussten Laternenanzünder und einen Geografen, der riesige Bücher schreibt, in denen jedoch zum Kummer des Prinzen die wichtigen Dinge des Lebens nicht beschrieben würden. Der Geograf rät dem kleinen Prinzen, den Planeten Erde zu besuchen.“

Und so kommt der kleine Prinz auf den siebten Planeten, die Erde. Zunächst trifft er dort auf eine kluge, ihm wohlgesinnte Giftschlange. Diese bietet ihm an, ihm bei der Rückkehr auf seinen Planeten zu helfen. Der kleine Prinz versteht, dass diese Hilfe aus einem tödlichen Biss besteht, obwohl die Schlange freundliche, doch rätselhafte Formulierungen benutzt.

Anschließend durchquert der kleine Prinz die Wüste in Afrika und trifft schließlich den Fuchs, der ihm das Geheimnis einer einmaligen Bindung zwischen zwei Wesen erklärt: „Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“ und: „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Dann verrät er dem Prinzen sein Geheimnis: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ – (zitiert aus Wikipedia).

Digitalisierung, die SmartCity und der kleine Prinz als Testperson

Als das Buch vom kleinen Prinzen erschien, war noch nicht an die heutige Digitalisierung zu denken. Unsere Welt hat sich mit den mobilen digitalen Endgeräten und weltweit per Internet vernetzten sozialen Medien und Rechenzentren seitdem radikal verändert.

Es entstand die Idee, den Kleinen Prinzen als Testperson in die moderne und intelligente Stadt reisen zu lassen, und ihn mit alltäglichen und ungewöhnlichen Situationen, mit Typen von Stadtbewohnern und Tiergestalten zu konfrontieren.

Kleine Geschichten, Alltagserlebnisse und der Umgang mit Smartphones und Computern lassen sich so neu beobachten, und fragen, ob die Regel „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ noch stimmig ist.

Das Wesentliche an der Digitalisierung ist für die Augen unsichtbar, doch die Augen bekommen auf den Bildschirmen mehr als nur die Realtät zu sehen. Ob man nur mit dem Herzen gut sieht, ist inzwischen fraglich, weil sich Menschen immer mehr virtuell begegnen.

Was passiert mit dem Kleinen Prinzen, wenn er heute eine Smart City, oder die „ideale Vision einer Smart City“ besucht?

Die Geschichten und Ideen der Leserinnen sind gefragt! Geschichten und Ideen aus dem Reallabor Berlin!

Oma, Opa, Eltern, Kinder, ganze Schulklassen können mitmachen!

Kontakt: info@spandauer-tageszeitung.de


Im Rahmen des Projektes Einfach.SmartCity.Machen: Berlin! ist „Der kleine Prinz als Testperson in der SmartCity“ eine grundlegende transdisiplinäre und transmediale Analyse-, Kreativitäts- und Syntegrations-Übung. Wie diese Übung künftig professionell genutzt werden kann, wird in einer Themenreihe in anzeigio | Magazin für SmartCity, eCommerce und Digitalisierung der Stadt erörtert.

Wer sich interessiert kann hier Informationen anfordern: info@anzeigio.de

Wer sich akkreditiert, kann sich am größten deutschen Reallabor für SmartCity-Technologien beteiligen: 891,61 km² Berlin!

ms
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