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Polizeimeldung vom 23.01.2020

Polizei Berlin

23.01.2020 | Moabit: Diebestour gestoppt

Gestern Nachmittag nahmen Zivilkräfte zwei Männer in Moabit fest, die offensichtlich versucht hatten, hochwertige Gegenstände aus einem Auto zu stehlen. Gegen 17.20 Uhr beobachteten Polizeikräfte im Hilda-Geiringer-Weg, wie das Duo versuchte, einen Audi aufzubrechen, in dem sich unter anderem eine hochwertige Handtasche befand. Die Tatverdächtigen brachen ihr Vorhaben jedoch ab und flüchteten ohne Beute vom Tatort. Auf ihrer Flucht konnten sie dann festgenommen werden. Bei den Durchsuchungen der Männer wurden Einbruchswerkzeug und Drogen gefunden. Die Tatverdächtigen wurden in ein Polizeigewahrsam gebracht, wo sie sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen mussten. Anschließend wurden sie für die weiterermittelnde Kriminalpolizei der zuständigen Polizeidirektion eingeliefert.

23.01.2020 | Mitte: Bei Überfall Schuss in die Luft abgegeben

Gestern Abend überfiel ein Unbekannter zwei Touristen in Mitte mit einer Schusswaffe. Nach den bisherigen Ermittlungen waren die 36- und 37-Jährigen gegen 19.45 Uhr in der Zimmerstraße unterwegs, als ein als ca. 30 Jahre alt beschriebener Mann sie von hinten ansprach. Als die beiden Touristen sich zur Person umdrehten, soll der Mann die Schusswaffe auf den 36-Jährigen gerichtet haben und auf ihn zugegangen sein, während er Geld von ihm forderte. Nachdem der Bedrohte dieses übergeben hatte, forderte der Räuber auch das Geld des 37-Jährigen. Hierbei gab der Kriminelle gemäß der Überfallenen einen Schuss in die Luft ab. Anschließend flüchtete er.

23.01.2020 | Mitte: Landfriedensbruch

Polizeieinsatzkräfte nahmen gestern Abend in Mitte über zehn Personen nach einem Landfriedensbruch fest. Vorangegangen war eine Schlägerei zwischen ca. 20 Personen, die einer Funkstreife am Alexanderplatz gegen 22 Uhr aufgefallen war. Gemeinsam mit Unterstützungskräften des Polizeiabschnitts 32 und der 36. Einsatzhundertschaft wurden dann die Personalien von elf Personen festgestellt. Nach den Maßnahmen wurden alle Personen entlassen und erhielten einen Platzverweis. Die Ermittlungen wegen Landfriedensbruches und diverser Körperverletzungsdelikte hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 übernommen.

22.01.2020 | Mitte: Festnahme von Taschendieben

Ermittler des LKA nahmen gestern Abend zwei mutmaßliche Taschendiebe in Mitte fest. Gegen 14.15 Uhr sind die Ermittler auf die beiden tatverdächtigen Langfinger im Alter von 27 und 32 Jahren aufmerksam geworden, als diese auf der Straße Unter den Linden versuchten, einer 61-jährigen Frau Wertsachen aus ihrem Rucksack zu stehlen. Dabei hat der 32-jährige Tatverdächtige den Rucksack der Dame mit einem Faltplan abgedeckt, während er die Tasche öffnete und ein Kartenetui entnahm. Die Situation wurde von seinem jüngeren Komplizen zusätzlich mit dem Körper verdeckt. Als die 61-Jährige das Geschehen bemerkte und sich zu dem Dieb umdrehte, ließ dieser das Etui fallen und machte sie auf ihr angeblich verlorenes Etui aufmerksam. Danach setzten beide Männer ihren Weg fort und wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes von den Polizeikräften gegen 18.55 Uhr festgenommen. Beide wurden zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen in ein Gewahrsam gebracht und dem zuständigen Fachkommissariat des LKA überstellt, welches die weiteren Ermittlungen führt.

22.01.2020 | Wedding: Senior schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen nach einem Sturz in einer Straßenbahn kam ein Senior gestern Vormittag zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ersten Ermittlungen zufolge soll eine 64-Jährige gegen 11.40 Uhr bei Rot die Straßenbahngleise in der Osloer Straße in Höhe Heinz-Galinski-Straße in Richtung Schwedenstraße überquert haben. Dabei stolperte die Fußgängerin, stürzte auf die Gleise und blieb dort liegen. Zur gleichen Zeit fuhr eine Straßenbahn der Linie M13 von der Haltestelle an. Der 48-jährige Fahrer leitete eine Notbremsung ein. Dabei stürzte in der Bahn der 82-Jährige und zog sich schwere Kopf- und Rumpfverletzungen zu. Ein Notarzt und Sanitäter versorgten den Verletzten zunächst am Ort und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Passantin blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

21.01.2020 | Mitte: Weltkriegsbombe gefunden

Eine heute Vormittag in Mitte gefundene Weltkriegsbombe wird heute noch entschärft. Die Bombe war gegen 11.30 Uhr bei Bauarbeiten an der Jüdenstraße Ecke Grunerstraße entdeckt worden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine 250 kg schwere Fliegerbombe deutscher Bauart. Unsere Kriminaltechniker sind am Ort und stellten fest, dass der Zustand des Sprengkörpers sicher ist. Derzeit laufen die notwendigen Planungen für die Entschärfung. Ziel ist es, eine Entschärfung der Bombe gefahrlos sicherzustellen und die unvermeidbaren Beeinträchtigungen gering zu halten. Es wird eine Sicherheitszone eingerichtet. Eine Abstimmung mit verschiedenen Behörden ist erfolgt. Wann die Maßnahmen beendet sein werden, ist derzeit nicht absehbar. Aktuelle Infos befinden sich auf unserem Einsatz-Twitter-Kanal.

21.01.2020 | Mitte: Mitarbeiter der BVG mit Schlagstock attackiert – Festnahme

Ein Mitarbeiter der BVG wurde gestern Mittag von einem Mann mit einem Teleskopschlagstock auf einem U-Bahnhof in Mitte angegriffen und leicht verletzt. Die Flucht gelang dem alkoholisierten und aggressiv auftretenden 33-Jährigen jedoch nicht, da er von dem 40-jährigen Mitarbeiter, nach dem Angriff auf dem U-Bahnhof Rosenthaler Platz, verfolgt und niedergerungen wurde. Vorausgegangen war ein Vorfall auf dem U-Bahnhof. Kurz nach 12 Uhr hielt sich der 33-Jährige dort mit drei weiteren Männern auf, mit denen er gemeinsam vorbeilaufende Fahrgäste lautstark anpöbelte. Der Mitarbeiter verwies die „Schreihälse“ des Bahnhofs, die seiner Anweisung nur widerwillig nachkamen. Stattdessen soll der Tatverdächtige seinen Teleskopschlagstock aus seinem Rucksack gezogen und damit dem 40-Jährigen auf den Rücken geschlagen haben. Darüber hinaus soll er den Mitarbeiter bespuckt und beleidigt haben. Nun suchte der Alkoholisierte das „Weite“ und rannte aus dem Bahnhof. Jedoch war der 40-Jährige schneller, holte den Mann ein und hielt ihn am Boden bis zum Eintreffen der Polizei fest. Eine vor Ort durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 0,8 Promille. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme kam der Festgenommene wieder auf freien Fuß.

ms
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