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Polizeibericht vom 30.12.2018

Polizeibericht

30.12.2018 | Moabit: Autofahrer flüchtet vor Polizei – Festnahme

Heute Vormittag ist ein Autofahrer in Moabit vor der Polizei geflüchtet. Gegen 10.40 Uhr wollten ein Verkehrspolizist und seine Kollegin an der Straße Alt-Moabit Ecke Stromstraße einen Ford kontrollieren, da das hintere Kennzeichen aufgrund Verschmutzung nicht mehr lesbar war und der Pkw an der Front Beschädigungen aufwies. Statt die Aufforderung zum Anhalten zu befolgen, beschleunigte der Fahrer den Ford und fuhr weg. Die Einsatzkräfte folgten dem Wagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn über die Straße Alt-Moabit in Richtung Paulstraße. An der Kirchstraße fuhr der flüchtende Autofahrer mit dem Ford gegen einen verkehrsbedingt wartenden Opel. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, fuhr schnell und missachtete an den folgenden Kreuzungen mehrere rote Ampeln. In Höhe der Katharina-Paulus-Straße fuhr der flüchtende Autofahrer auf den Gehweg, stellte den Wagen dort ab, rannte in die nah gelegene Grünanlage und wurde dort nach kurzer Verfolgung vorläufig festgenommen. Bei der anschließenden Überprüfung des Autos stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Wagen abgemeldet und somit nicht mehr versichert ist. Die angebrachten Kennzeichen befanden sich in der Fahndung und waren im Frühjahr in der Franz-Klühs-Straße in Kreuzberg gestohlen worden. Im Kofferraum entdeckten die Beamtinnen und Beamten mehrere hochwertige Fahrradteile, die offenbar zu mindestens sieben Fahrrädern gehören. Die Fahrradteile, der Ford und die daran angebrachten, entwendeten Kennzeichen wurden beschlagnahmt. Den 56-jährigen Autofahrer entließen die Einsatzkräfte der Verkehrspolizei vor Ort. Sie leiteten Strafverfahren unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Verkehrsunfallflucht und Verdacht der Hehlerei ein. Die Ermittlungen dauern an.

30.12.2018 | Moabit: Fahrzeug fährt bei Kontrolle auf Polizisten zu – Schüsse in Reifen

Bei einer Fahrzeugkontrolle in Moabit kam es in der vergangenen Nacht zu einem Schusswaffengebrauch eines Polizisten. Polizeikräften einer Einsatzhundertschaft hatten gegen 1.30 Uhr einen Mercedes in der Berlichingenstraße kontrolliert. Der Mietwagen war den Polizisten aufgefallen, weil er nicht schräg zum Bürgersteig, sondern im 90 Grad Winkel auf der Fahrbahn gestanden hatte. Im Wagen saßen zwei Männer, die daraufhin von den Beamten angesprochen wurden. Der Fahrer, ein 37-Jähriger, händigte seinen Führerschein aus. Sein Beifahrer machte mündliche Angaben zu seinen Personalien. Die Polizisten entschieden sich aufgrund der Umstände, das Fahrzeug durchsuchen zu wollen und teilten dies den beiden Männern mit. Diese gaben daraufhin an, mit ihren Anwälten sprechen zu wollen. Während ihnen dazu Zeit eingeräumt wurde, startete der 37-Jährige nach Angaben der anwesenden Polizisten plötzlich den Motor und fuhr auf einen davor stehenden Polizisten zu. Dieser war zur Seite gesprungen und hatte dann aus sehr kurzer Entfernung zweimal auf den Vorderreifen geschossen. Der Mercedes fuhr trotzdem weiter und flüchtete in Richtung Huttenstraße. Eine Absuche verlief bisher erfolglos. Der Polizist blieb unverletzt. Die Ermittlungen zu dem Fahrzeug und den Insassen dauern an.

30.12.2018 | Mitte: „Antänzer“ festgenommen

Ein Polizeibeamter und eine Polizeibeamtin nahmen gestern Abend in Mitte einen mutmaßlichen Dieb fest. Ein 26-Jähriger war gegen 20 Uhr gemeinsam mit seiner 23-jährigen Freundin auf einem Polizeiabschnitt in der Friedrichstraße erschienen und hatte angezeigt, dass ihm kurz zuvor auf dem Gendarmenmarkt sein Handy gestohlen worden war. Zwei Männer hatten das Paar gegen 19 Uhr angesprochen und im weiteren Verlauf bedrängt und den Mann angetanzt. Wenig später hatte dieser festgestellt, dass ihm sein Handy entwendet worden war. Da es ihm technisch möglich war, das Handy zu orten, fuhren eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter in zivil mit dem Paar in ein Einkaufszentrum am Leipziger Platz. In einem Geschäft erkannten die bestohlenen die Tatverdächtigen wieder. Als die Polizeikräfte sich daraufhin als solche zu erkennen gaben und die Tatverdächtigen festnehmen wollten, gelang es zunächst beiden zu flüchten. Ein 32-Jähriger riss in dem Geschäft noch eine Vitrine ein und rannte dann davon. Dem Polizisten gelang es noch ihm Reizstoff ins Gesicht zu sprühen, woraufhin der Flüchtende ins Straucheln geriet und schließlich eingeholt und festgenommen werden konnte. Hierbei leistete er Widerstand, indem er heftig um sich trat und schlug. Gemeinsam gelang es den Polizeikräften schließlich den Mann zu fixieren und ihn zu fesseln. Hinzugerufene Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten den 32-Jährigen zunächst am Ort und nach einer weiteren Behandlung in einem Krankenhaus wurde er für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Das gestohlene Handy des 26-Jährigen hatten die Diebe vor ihrer Flucht in dem Geschäft weggeworfen. Der 26-Jährige bekam es zurück. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen konnten neben diversem mutmaßlichem Diebesgut auch mehrere Kreditkarten und fremde Geldbörsen gefunden werden. Die Ermittlungen, auch zu dem Komplizen, dauern an. Der Polizist erlitt bei der Festnahme eine Verletzung an der Hand, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Er verblieb jedoch im Dienst.

30.12.2018 | Gesundbrunnen: Fußgänger bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall gestern Abend in Gesundbrunnen ist ein Fußgänger schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 29-Jähriger gegen 20 Uhr mit seinem Peugeot in der Hochstraße in Richtung Gerichtstraße unterwegs und erfasste den 32-Jährigen, der von rechts die Straße überqueren wollte. Der Fußgänger erlitt Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen, wurde zunächst von einem Notarzt und Rettungssanitätern am Ort versorgt und kam anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernahm die Unfallbearbeitung.

ms
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